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  • IoT App Entwicklung – Kosten und Prozess

    6.4 Milliarden verbundene Geräte, 235 Milliarden Dollar Service Ausgaben – diese eindrucksvollen Zahlen stammen aus dem Jahr 2016, aus einem Bericht von Gartner und beziehen sich auf IoT. Internet der Dinge ist eine Industrie, die innerhalb der letzten Jahre entstanden ist und rasant wächst.

    Diese Industrie schreitet in Deutschland ebenfalls voran und ist vor allem unter dem Namen Industrie 4.0 bekannt (ob die Begriffe deckungsgleich sind, ist ein Thema für eine separate Diskussion).

    Wir werden von unseren Kunden oft mit Fragen und Anfragen bezüglich IoT App Kosten und IoT App Entwicklungsprozessen konfrontiert. Ziel dieses Artikels ist, Ihnen eine erste Orientierung zu geben und eine Anzahl von Anfragen a lá “ich habe mal eine Idee und möchte wissen, wie viel eine IoT App kostet” zu reduzieren.

    Was ist eine IoT App? – ein Beispiel

    Ein gutes Beispiel für ein IoT Projekt wäre Phenonet – eine IoT Lösung für die Landwirtschaft. Landwirte können mithilfe von diversen Sensoren wichtige Parameter wie Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur sowie die Bodenqualität überwachen. Auf der Basis einer großen Datenmenge können Prognosen über die Ernten generiert werden. Mehr IoT Beispiele finden Sie hier.

    Ein Beispiel aus unserer Praxis: eine mobile App für die Fernsteuerung einer Wärmepumpe. Mithilfe von dieser App kann man aktuelle Parameter der Pumpe abrufen, unabhängig von ihrem Standort, sowie diese Parameter anpassen. Unten werden wir uns auf Beispiele dieser IoT App beziehen.

    Wie ist eine IoT App strukturiert? – Architektur eines IoT Projekts

    Die Architektur und die Bestandteile eines IoT Projekts kann man in mehrere Bereiche aufteilen:

    1. “Things” – die Dinge: Zu diesem Bereich gehören die eigentlichen Geräte, die überwacht und gesteuert werden müssen, sowie diverse Sensoren und Mikrocomputer. Diese Gegenstände erzeugen Daten, die an weitere Komponenten der Anwendung weitergegeben werden. Im oberen Beispiel wäre das also eine Wärmepumpe und die dazugehörigen Sensoren.

    2. Device Edge: Netzwerkkomponente, die sich am Netzwerkrand befinden und einen Zugang zum Kernnetzwerk haben (Quelle). Über diese Komponente wird eine Verbindung zu anderen Geräten und Schnittstellen aufgebaut. Im Fall von unserem Projekt also eine WLAN- und eine Server-Verbindung.

    3. Data Management und Intelligence: IoT Hardware erzeugt typischerweise Unmengen an Daten, die gespeichert werden müssen. Basierend auf diesen Daten werden mithilfe von Machine Learning Analysen und Prognosen durchgeführt. Bei unserem Beispiel handelt es sich also um eine Datenbank, in der die ganzen Daten landen und aufbewahrt werden.

    4. API: Es handelt sich um eine Programmierschnittstelle, mit deren Hilfe die gesammelten Daten an die Anwendungen weitergegeben bzw. die von den Anwendungen generierten Befehle an die weiteren Bereiche transferiert werden.

    5. Anwendung/Plattform: Eine typischerweise auf einer Cloud gehostete Anwendung, die als Administrationsoberfläche, eine Art Kommandozentrale des ganzen Systems betrachtet werden kann. Diese Anwendung wird für das Management und die Visualisierung der Daten genutzt sowie als Sammlung von diversen Tools für Manager und Entwickler.

    6. Anwendungen: Es handelt sich um diverse Front-End Anwendungen wie Websites, Apps, Industrie-spezifische Oberflächen, Web- und Mobile Plattformen. Im Fall der oben genannten Beispiele wäre das also eine App, mit der man die Wärmepumpe überwachen und fernsteuern kann.

    IoT App Entwicklung – die Vorgehensweise

    Der Ablauf im Rahmen der IoT App Entwicklung unterscheidet sich nicht allzu stark vom Ablauf der anderen Projekte. Aber es gibt bestimmte Besonderheiten und Schwierigkeiten, die man berücksichtigen muss:

    1. Idee: Es gibt eindeutig viel Hype bezüglich IoT Technologien, was oft in Produkten resultiert, die kein Mensch braucht. Also im ersten Schritt: Was möchten Sie entwickeln lassen? Was ist der Mehrwert für die Benutzer?

    2. Konzeptionierung: In dieser wesentlichen Phase müssen erst mal die grundlegenden Fragen geklärt werden, also welche Geräte man mit welchen Applikationen verbindet, welche Netzwerkprotokolle verwendet werden, benötigte Sensoren und deren Anbieter, Aufbau des Hostings, welche Daten in der Administrationsoberfläche visualisiert werden, welche Tools man integriert und letztendlich Art und Funktionsumfang der gebrauchten Front-End Apps.

    Alle diese Teilaufgaben müssen mit verschiedenen Parteien abgestimmt werden, da typischerweise die Entwickler der IoT Apps selten etwas mit der Entwicklung von Hardware zu tun haben. Jeder dieser Schritte ist eine komplexe Aufgabe an sich und es gibt für jeden Bereich eigene Firmen, die sich darauf spezialisieren. Somit ist die Konzeptionierung bei den IoT Projekten komplexer als bei “normalen” App Projekten.

    3. Prototyping: Im Gegensatz zu den üblichen Projekten spielt bei IoT Prototyping eine wichtige Rolle. So z. B. kann man mithilfe von Mikrocomputern die Zielgeräte simulieren, oder man kann eine extra Simulatoren-Software entwickeln, auf deren Basis Entwickler auch fern vom eigentlichen Gerät programmieren und testen können. Vor allem kann in der Anfangsphase an Produktionskosten des “richtigen” Smart-Geräts gespart werden, indem man mithilfe von Mikrocomputern einen entsprechenden Prototyp aufbaut. Diese Kostenersparnis ist essenziell in der Anfangsphase des Projektes (siehe unten).

    In diesem Zusammenhang wäre auch RAD (Rapid Application Development) zu erwähnen, eine Methodik, die das Prototyping und nicht die Planung in den Vordergrund stellt. Es wird auf ein detailliertes Planungs- und Design Phase verzichtet und stattdessen konzentriert man sich auf die Prototyp Entwicklung.

    4. Die eigentliche Umsetzung der einzelnen Komponenten, meistens durch verschiedene, darauf spezialisierten Akteure. So muss z. B. der Hardware Ingenieur nicht unbedingt auch die Datenbank Entwicklung übernehmen und der DB Entwickler hat oft mit der End-Anwendung nicht viel zu tun.

    Wir als Software Entwickler übernehmen Projekte ab der Stelle, an der die Daten in das System hereinkommen, also Datenbank, Administrations-Schnittstelle und die Endanwendung – in anderen Worten die “IoT App”.

    IoT App Entwicklungskosten

    Und zum Schluss kommen wir natürlich zum Thema IoT App Entwicklungskosten. Wie immer kann man keine Pauschale Aussage treffen und die IoT App Kosten hängen vom Umfang ab. Man kann aber das IoT Projektbudget in vier Bestandteile aufteilen: Konzept, Hardware, Infrastruktur und IoT App Entwicklung.

    Konzeptionierung und Prototyping

    Diese Phase ist mit unerheblichen Kosten verbunden, welche aber oft übersehen oder nicht berücksichtigt werden. Ein Beratungstag mit einem Experten aus dem Bereich, kann Sie schon mal ein paar Tausend Euro kosten. Je größer und komplexer das Projekt, desto länger dauert diese Phase.

    Gehen Sie davon aus, dass Sie für ein Konzept und einen einfachen Prototyp mindestens 5.000 Euro ausgeben werden müssen. Als Faustregel rechnen Sie mit 5 bis 10 % der Gesamtkosten.

    Hardware

    Das ist der größte Kostentreiber in jedem IoT Projekt. Die Kosten der IoT Entwicklung bestehen zu ca. 60-70 % aus Hardware Kosten. Ein mittelschweres Smart Home System kann durchaus 2 bis 4 Millionen kosten (also ein System ausgerüstet mit diversen Sensoren, z. B, Bewegungssensoren, Kameras usw.). Ein kleineres Gerät, z. B. ein Messer von bestimmter Körperaktivität, kann ebenfalls bei über 200.000 Euro liegen, inkl. Kosten für Entwicklung und Zertifizierung.

    Wie oben angemerkt können Sie diese Kosten und generell Ihr Risiko dadurch reduzieren, dass Sie am Anfang einen Prototyp statt dem tatsächlichen Gerät bauen.

    Infrastruktur

    Die Infrastruktur besteht aus mehreren Komponenten, wie

    • Middleware (siehe oben Device Edge, also eben das, was ein Gerät, welches nicht kommunizieren kann, zu einem Netzwerk-tauglichen Gegenstand macht) Netzwerk: Eine skalierbare kabellose Netzwerk-Verbindung, mit hoher Geschwindigkeit und niedriger Latenz.
    • Cloud basierte Infrastruktur: Die oben erwähnten Bestandteile wie skalierbarer Cloud Server, Datenbank, Datenbank Monitoring und Analyse Tools, Verwaltungsoberfläche.
    • Die Kosten hierfür würden bei ca. 15 % des Projektumfangs liegen. Wiederum bei dem oben erwähnten Messer der Körperaktivität (z. B. Herzfrequenz) wären die einmaligen Entwicklungskosten ca. 40.000 bis 50.000 Euro.

    IoT App Entwicklung

    Die eigentlichen IoT App Entwicklungskosten sind dagegen relativ überschaubar. Eine App für Steuerung und Visualisierung der Herzfrequenz-Daten würde vielleicht 20.000 Euro kosten. Eine Smarthome App, abhängig vom Umfang und der Komplexität, ab 50.000 Euro bis 100.000-150.000 Euro.

    Die Kosten der IoT App Programmierung werden selbstverständlich von den üblichen Faktoren wie Anzahl der Plattformen (iOS, Android, Web), hybride vs. native Entwicklung, Anzahl von diversen Features usw. beeinflusst.

    Aber der Anteil von diesen Kosten am Gesamtbudget ist relativ gering, geschätzt 10 bis 15 %. Also falls Sie die anderen Baustellen schon abgedeckt haben, müssen Sie für die App alleine nicht mehr viel Geld ausgeben.

    Stundenpreise

    Stundenpreise der Entwickler, Projektleiter, Ingenieure und sonstigen Experten, die Sie bei Ihrem Projekt unterstützen werden, fangen bei 80 Euro/Stunde an, liegen aber eher bei 100 Euro/Stunde und höher. Die IoT Technologie ist relativ neu und es gibt nicht besonders viele Firmen und Experten, die sich damit gut auskennen. Wir bieten unsere Leistungen im Bereich IoT für 100 Euro/Stunde an.

    Der schnelle und kostengünstige Weg der App Entwicklung

    Wurden Sie durch IoT App Kosten abgeschreckt? Es geht auch anders. Falls Sie Ihre Idee schnell ausprobieren und evtl. Ihren Investoren oder Kunden vorstellen möchten, müssten Sie am Anfang einen Prototyp bauen und auf alles verzichten, was nicht zum Kernnutzen gehört. Schönes Design? Weg! “Nice to have” App Features? Weg! Mehrere lange Workshops mit teuren Beratern, die mit klugen Begriffen um sich herumschmeißen? Weg!

    Was Sie brauchen ist ein IoT Development Kit und eine vernünftige Entwicklungsfirma (APP3null zum Beispiel), die Ihre Idee schnell zum Laufen bringt. Diese wenig schicke aber funktionstüchtige Version können Sie vorzeigen, um (falls noch nicht geschehen) sich eine Finanzierung zu sichern. Anschließend können Sie mit der Entwicklung des eigentlichen Projekts starten.

    Hoffentlich konnten wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen. Bei Rückfragen bzw. Anfragen erreichen Sie uns per Mail: hallo@app3null.com, oder per Telefon: 030 47050285

     

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    Was kostet ein Chatbot? – Entwicklung und Kosten eines Chatbots

    App Entwicklung Kosten

  • Guideline: Erfahrene App Entwickler finden

    Sie haben ein App Projekt, welches Sie selbst nicht umsetzen können oder wollen. Sie möchten einen App Entwickler finden. Natürlich wollen Sie die App Entwicklung möglichst schnell und günstig bekommen, aber die Qualität muss extrem hoch sein (Spoiler: das geht so nicht, entweder oder).

    Welche Alternativen gibt es? Welche von diesen Alternativen passt am besten zu Ihren Zielen?

    In diesem Artikel finden Sie einige übliche Konstellationen.

    1. Programmierer Leihen

    Über diese Möglichkeit wurde bereits einen Artikel geschrieben. Sie brauchen also kein gesamtes Team (Designer, Projektleiter, Tester), sondern nur einen (oder mehrere) App Programmierer. Sie zahlen ihm (ihnen) ein bestimmtes Monatsgehalt oder Stundensatz und nach dem Projektabschluss verlässt er Ihr Team.

    Wann: Dieses Modell können Sie wählen, wenn Sie schon ein Team haben und dieses kurzzeitig ergänzen möchten, oder wenn Sie weitere Tasks (UI, Projektleitung, Testen) selbst ausführen wollen und können.

    Vorteile: Flexibilität. Sie können Ihre Ressourcen kurzzeitig aufstocken und anschließend wieder abbauen. Außerdem können Sie auf fremdes Knowhow zugreifen, einen frischen Blick auf Ihre Prozesse werfen lassen. Diese Konstellation ist mit Consulting vergleichbar. Gleichzeitig zahlen Sie nicht für das Overhead einer App Agentur und müssen auf der anderen Seite niemanden fest einstellen.

    Nachteile: Partner Agentur kann für die Projektergebnisse nicht haften. Sie hat keinen Einfluss auf den Gesamtprozess. Sie müssen den App Entwickler selbst kontrollieren und motivieren können, beim Ausfall eines solchen Entwicklers wird Ihnen kein Ersatz sofort zur Verfügung gestellt. Sie müssen außerdem alle Leistungen rund um Entwicklung außer der Entwicklung an sich selbst abdecken und dafür hat nicht jeder eine Infrastruktur oder das Knowhow.

    Stundensätze für App Entwickler in Deutschland: ab 60-70 Euro bis 100-120 Euro pro Stunde.

    APP3null bietet Ihnen diese Möglichkeit. Wir „leihen“ unsere Entwickler aus (falls wir welche frei haben) zu einem Stundensatz i. H. v. 60 Euro. Somit, falls Sie kurzfristig einen App Entwickler finden wollen, rufen Sie uns an (030 47050285).

    2. Eine „lokale“ Agentur beauftragen

    Das ist die übliche Vorgehensweise: Sie suchen nach einer Agentur aus Ihrer Umgebung und beauftragen diese mit einem Gesamtprojekt (oder einem Teilprojekt). Im Gegensatz zu der ersten Alternative leihen Sie also nicht einzelne Mitarbeiter, sondern ein Team inkl. Projektleiter, Designer, App Entwickler, Backend Entwickler, Tester usw. Dieses Modell ist bestimmt teurer, verspricht aber viele Vorteile.

    Wann: Sie verfügen über keine Inhouse-Expertise bezüglich Apps generell oder einer bestimmten Technologie oder Sie möchten Ihr Team mit diesem Projekt nicht belasten.

    Vorteile: Der Auftragnehmer übernimmt Gesamtverantwortung für das Ergebnis. Sie bekommen alles aus einer Hand – Konzept, Design, App Programmierung usw. Falls ein Team-Mitglied ausfällt (Krankheit, Urlaub) können die meisten Agenturen relativ schnell einen Ersatz finden. Motivation, interne Konflikte usw. alles nicht ihr Thema, die Agentur kümmert sich darum.

    Nachteile: Kosten. Natürlich es ist teurer ein ganzes Team zu „mieten“ statt einen oder zwei Entwickler. Außerdem haben Sie eine geringere Kontrolle über den Gesamtprozess.

    Bei APP3null ist dieses Modell eher ein Normalfall. Da wir oft einen Fixpreis anbieten, sind Ihre Kosten gedeckt und damit haben Sie Ihre Planungssicherheit.

    3. Outsourcing: Near- und Offshoring

    Diese Lösung eignet sich für ganz arme oder ganz reiche. Was ich genau meine: Im ersten Fall ist es klar – ein Auftraggeber hat nicht ausreichend Geld um eine deutsche Agentur zu bezahlen, also muss das Projekt im Ausland vergeben werden. Da die Kosten in Polen, Tschechien usw. fast genauso sind wie in Deutschland, bleiben Länder außerhalb der EU und insbesondere in Asien übrig.

    Einige wenige von diesen Kunden haben tatsächlich Glück und bekommen Ihre Apps/Websites geliefert. Meistens hat diese Geschichte aber ein trauriges Ende – das hart verdiente Geld wird für ein Produkt ausgegeben, was letztendlich nicht funktioniert.

    Was die „Reichen“ betrifft, hier meine ich große Konzerne, die ihre Prozesse inkl. IT auslagern. In solchen Fällen wird allerdings eigene Infrastruktur aufgebaut (oder eine High-End Infrastruktur gemietet) und in den entsprechenden Ländern werden Top Talente angeheuert, somit ist dieser Fall für diesen Artikel wenig relevant. Also bleiben wir beim „Otto Normalverbraucher“.

    Wann: Sie haben nicht genügend Budget für die Optionen 1 und 2, dafür aber jede Menge Mut; Rechtssicherheit ist für Sie ein leeres Wort.

    Vorteile: Ihre wildesten Preis-Phantasien werden bedient – App für 1000 Euro? Kein Problem! Professionelle App Entwickler für 10$/Stunden – es gibt jede Menge davon!

    Nachteile:
    • Fehlende Rechtssicherheit – sogar wenn Sie einen Vertrag haben, können Sie Ihre Forderungen im Ausland kaum durchsetzen.
    • Qualität: Es gibt objektive Unterschiede in der Qualität. Gut ausgebildete App Entwickler verdienen im Ausland sehr gute Gehälter und falls Entwicklungspreis deutlich unter dem Durchschnitt liegt, dann sind die Programmierer wohl auch nicht so toll.
    • Kommunikationsschwierigkeiten: In unserer Branche ist es wichtig ab und zu sich persönlich zu treffen, insbesondere bei Konflikten. Diese Möglichkeit fällt hier meistens Weg.
    • Viele unseriöse Firmen: es gibt viele Methoden, wie solche Firmen eigene Kunden abzocken.

    Trotz unserer großen Erfahrung in der Branche, haben wir meistens negative Erfahrungen mit Outsourcing gemacht. Bis auf ein paar Ausnahmen, gab es in unserer Firmengeschichte keine besonders erfolgreichen Fälle vom Outsourcing weswegen wir gar kein Outsourcing mehr betreiben.

    4. Eigenes Team bilden

    Für die meisten Leser ist das wohl keine Alternative. Eigenes Entwicklerteam zu sammeln ist mit hohen Kosten sowie mit viel Organisationsaufwand verbunden und diese Option eignet sich für Projekte mit einer begrenzten Laufzeit nicht.

    Wann: Sie haben ein Unternehmen oder gerade dabei eins zu gründen, haben ausreichendes Budget und Ihr Projekt ist langfristig.

    Vorteile: Mehr Kontrolle, weniger Interessen-Asymmetrie, Sie können Mitarbeiter selbst auswählen, organisieren. Auch was die Kosten angeht: einer Drittfirma würden Sie so viel Geld zahlen, dass das Bruttogehalt und die Nebenkosten des Mitarbeiters abgedeckt werden + zusätzlich einer Marge. Falls Sie eigene Programmierer haben, ist Ihre Kostenstruktur auf Dauer niedriger.

    Nachteile: es ist gar nicht so einfach heutzutage erfahrene App Entwickler zu finden. Jede Firma hat dieses Problem, es gibt einfach nicht ausreichend gute Entwickler, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Die Gehälter für die Entwickler sind hoch und steigen weiter und die Nachfrage ist ebenfalls hoch. Dazu kommen die ganzen organisatorischen Probleme, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehe.

    Case 1

    Agentur für die Web Entwicklung entwickelt eine native iOS App

    Eine Agentur für die Web Entwicklung soll für einen Auftraggeber eine native App entwickeln. An sich stehen der Agentur alle Team Mitglieder zur Verfügung: Projektleiter, Tester, Backend Entwickler, Designer. Es fehlt nur ein iOS Entwickler.

    Eine richtige Vorgehensweise wäre hier einen App Entwickler zu finden und zu „mieten“, d. h. für einen beschränkten Zeitraum Vollzeit für sich arbeiten zu lassen (entweder auf Fixgehalt oder auf Stundenbasis). In diesem Fall wären zusätzlicher Projektleiter, QA Manager usw. von einer anderen Agentur eher eine unnötige Kostenbelastung.

    Case 2

    Ein Logistik Unternehmen braucht eine mobile Softwarelösung für Live Tracking und möchte App Entwickler finden.

    Obwohl viele Logistik Unternehmen ihre eigene IT-Abteilungen betreiben, reicht deren Know-how meistens für eine inhouse Softwareentwicklung nicht aus. Das Projekt ist befristet und es steht ausreichendes Budget zur Verfügung. In diesem Fall sollte sich das Unternehmen an eine Full Service Agentur wenden (sprich an APP3null). Hier bekommt die Logistik Firma Beratung, ein Konzept, Design und Entwicklung, einen netten Ansprechpartner/In – also alles aus einer Hand, programmiert, getestet und geliefert.

    Case 3

    Martin Mustermann hat jahrelang gespart und jetzt will er das Geld in seine App Idee „investieren“. Da er sich keine lokale Agentur leisten und für sein Budget auch keine guten App Entwickler finden kann, überlegt er sich die Entwicklung zu outsourcen. Rein zufällig trifft er auf einer Veranstaltung den Autor von diesem Artikel und fragt ihn nach einem Rat. Nach einer kurzen Diskussion entscheidet sich Martin sein Geld nicht zu riskieren, sondern spendet Teil von seinem Budget an arme Kinder und fährt für den Restbetrag in einen schönen Urlaub.

    Martin is smart, be like Martin! In anderen Worten, melden Sie sich bei uns für einen Rat (unter dieser E-Mail: hallo@app3null.com), Beratung kostet nichts!

  • Programmierer mieten vs. Projekt beauftragen

    Als eine Agentur für App Entwicklung sorgen wir hauptsächlich dafür, dass unsere Kunden eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand bekommen, vom Konzept bis zur Umsetzung und Vermarktung.

    Unser Business Model ist nichts Anderes als unseren Kunden dabei zu helfen mit mobilen Technologien Geld zu verdienen oder Kosten zu senken, Prozesse zu optimieren, Branding zu verbessern usw. In anderen Worten, schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden und im Gegenzug sichern wir eine langfristige Kundenbindung.

    Was aber im Agenturen-Geschäft immer wieder passiert, ist dass Entwickler (und wir haben schon viele davon) eine Zeitlang ohne Arbeit bleiben. Es ist sehr schwierig alle Projekte so zu planen, dass es zu keinem Leerlauf kommt. Der Programmierer erhält weiterhin sein Gehalt, bringt aber keinen Mehrwert und das kann manchmal sogar ein paar Monate lang dauern. Ein Albtraum für jeden Manager!

    Auf der anderen Seite gibt es viele Unternehmen aus Software- aber auch aus anderen Branchen, die kurzfristig Programmier-Ressourcen brauchen, diese aber nicht finden können. Der Grund dafür ist, dass die Entwickler aktuell begehrter als Gold sind und es ist so gut wie unmöglich kurzfristig einen guten Entwickler zu finden. Wir haben vor kurzem bis zu 30 iOS Freelancer angeschrieben und alle waren Monate voraus ausgebucht! Das wird sich mittelfristig auch nicht ändern.

    Somit hat sich APP3null dafür entschieden, die freien Kapazitäten – also die freien Entwickler zu vermieten.
    Programmierer mieten – wie funktioniert das?

    1. Sie haben kurzfristig Bedarf nach Entwicklern aus folgenden Bereichen: iOS, Android, Web Frontend, Backend.
      Sie fragen bei uns an.
    2. Falls wir freie Kapazitäten haben (und in der Regel ist es nicht vermeidbar) werden wir Ihnen unseren Entwickler vorstellen – Lebenslauf, Ausbildung, Portfolio.
    3. Unsere Preise werden Sie auf der Website finden können. Die Logik hinter unseren Preisen: Was würden Sie für einen Entwickler gleicher Qualifikation in Deutschland pro Monat zahlen müssen? (unser Pricing wird demnächst veröffentlicht)
    4. Sie zahlen monatlich den vereinbarten Preis.
    5. Zeitraum: Remote – bis zu sechs Monaten, vor Ort – bis max. drei Monate. Mindestlaufzeit jeweils zwei Wochen.
    6. Sie übernehmen direkt den Kontakt mit unseren Entwicklern, stellen die Aufgaben, prüfen die Qualität usw. Wir schalten uns nur dann dazwischen, falls Sie mit der Qualität insgesamt unzufrieden sind oder es sonstige Probleme zu regeln gibt.
      Programmierer mieten oder das Projekt beauftragen?

    Während die Projektumsetzung unser „Brot und Butter“ Geschäft ist, birgt das „Programmierer mieten“ Modell mehrere wichtige Vorteile. Der Unterschied liegt aber vor allem in der Zielgruppe und Zielsetzung.

    Projekt beauftragen

    Sie haben kein eigenes Team und haben auch keine Zeit, Lust und Ressourcen ein Team aufzubauen, bzw. entspricht das Ihrer Zielsetzung nicht (z. B. handelt es sich um ein einmaliges Projekt). Sie wollen alles aus einer Hand haben, also einen Partner der sich um Konzept, Design, Backend, Frontend, Testen, Projektleitung und Support kümmert, sowie Ihnen mit der Vermarktung Ihres Produktes (falls relevant) hilft. Dann gehen Sie zu einer Agentur (am besten zu APP3null) und bekommen ein liebevoll programmiertes und verpacktes Produkt.

    Vorteile:

    • Full Service
    • Qualitätskontrolle inklusive
    • Wenig Zeitaufwand Ihrerseits
    • Kein Teambuilding notwendig, Sie kümmern sich nicht um das Team

    Nachteile

    • Im Schnitt kann diese Lösung teurer sein

    Entwickler mieten

    Sie sind ein Software Unternehmen oder eine Firma aus einer anderen Branche, haben aber schon ein eigenes Team. Ihnen fehlt aber z. B. ein Backend Entwickler. Sie wollen keinen neuen Entwickler einstellen, da der Bedarf beispielsweise nur für die nächsten 3 Monate da ist. In diesem Fall sind Sie genau richtig bei uns.

    Ihre Vorteile

    • Volle Flexibilität, keine Bürokratie… Sie brauchen einen Entwickler und wir haben einen frei? – bedienen Sie sich! Ist das Projekt fertig – Sie haben keinen Bedarf mehr, auch kein Problem.
    • Sie müssen das Overhead nicht bezahlen, also Tester, Projektleiter, Designer usw. Sie zahlen nur für den Entwickler.
    • Trotz einer direkten Struktur der Zusammenarbeit garantieren wir als Agentur die Qualität, Motivation und saubere Umsetzung des Projekts.

    Warum APP3null?

    Es gibt viele alternative Quellen für die Programmierer, wie z. B. lokale Freelancer, die Plattformen wie Odesk und Upwork oder gar direktes Outsourcing nach Asien oder Osteuropa… Warum sollen Sie also das monatliche Gehalt an unsere Entwickler zahlen?

    • Die lokale Freelancer, in den Bereichen iOS, Android und Vergleichbares kosten ab 60 Euro pro Stunde, meistens 70-80 Euro/Stunde. Wenn Sie diese Summe auf einen Monat hochrechnen, auch mit Berücksichtigung aller möglichen Rabatte und Preisnachlässe, kommen Sie auf weit höhere Summe als was wir verlangen
    • Freelancer im Ausland – Osteuropa, Indien usw. kosten mindestens 25-30$ pro Stunde. Bei den Preisen die unter diesem Niveau liegen, ist die Qualität eher nicht besonders hoch. Die guten Programmierer verlangen sogar 40-50$. Warum? Weil Sie das können und weil Qualität kostet. Also rechnen Sie mindestens mit 4.000-5.000$ (oder Euro, heutzutage fast das Gleiche) pro Monat. Dazu kommen rechtliche Risiken verbunden mit Ausland und buchhalterische Schwierigkeiten bei der Abrechnung (fehlende Rechnung, Steuernummer usw.)
    • Sie können natürlich direkt im fernen Ausland einen Partner finden, der Offshore-Stuffing macht, aber in diesem Fall müssen Sie sich zwei Fragen stellen: 1. Wer und für welchen Preis wird das Projekt anschließend neu programmieren 2. Warum haben Sie eigentlich so wenig Geld?

    Entwickler bei APP3null mieten – was bieten wir an?

    Und schließlich kommen wir zu der Frage, aus welchem Bereich Sie bei uns Programmierer mieten können.

    Wir unterscheiden zwischen Mid Level (> 2 Jahre Erfahrung) und Senior Level (> 3.5 Jahre Erfahrung).

    • iOS Entwickler: Objective C (aktuell noch kein Swift)
    • Android Entwickler (Android Java)
    • Web Frontend Entwickler: HTML5, JavaScript (Node.JS, Angular, jQuery), CSS (CSS3, Responsive Design, Bootstrap, Foundation)
    • Backend Entwickler:
      • Sprachen und Frameworks: PHP (Laravel, CakePHP), ASP.NET, Java
      • Datenbanken: MySQL, SQL, NoSQL MongoDB
      • Webservice: JSON…

    Sie haben Interesse, was jetzt?

    1. Schicken Sie uns Ihre Anfrage an hallo@app3null.com mit der möglichst genauen Projektbeschreibung
    2. Bei Bedarf werden Sie von unseren Mitarbeitern kontaktiert um die Details zu klären.
    3. Im nächsten Schritt wird das Projekt und die Technologien dahinter von unseren Entwicklern analysiert und Sie bekommen von uns eine Bestätigung (oder Absage). Es muss natürlich auch die Verfügbarkeit der Entwickler geprüft werden.
    4. Sie werden von uns ein Angebot mit einem oder mehreren Profilen der Entwickler erhalten, die zu Ihrem Projekt passen.
    5. Der Vertrag wird abgeschlossen, das Projekt wird aufgesetzt und gestartet. Der Programmierer „gehört“ jetzt Ihnen.
      Weitere Mitarbeiter von APP3null verfolgen aktiv den Prozess und greifen beim Bedarf ein.

    Wir freuen uns auf Ihre Projekt- oder Entwickleranfragen!

  • Drei Wege zur eigenen App

    Eine eigene App kann sich auf verschiedene Weise lohnen: Man kann die App selbst verkaufen, sie als Werbeprodukt nutzen, den Service für Kunden verbessern oder einfach die Welt mit einem nützlichen Programm beschenken.

    Sie sind überzeugt, dass Ihnen eine App helfen kann, und wissen auch schon genau, was sie alles können soll? Dann stehen Ihnen drei verschiedene Wege offen, wie aus der Idee Wirklichkeit werden kann. Sie können die App selbst programmieren, Sie mit einem App-Baukasten erstellen oder sich die App programmieren lassen.

    Im Folgenden stellen wir Ihnen alle drei Möglichkeiten vor und helfen Ihnen dabei, sich für die richtige Methode zu entscheiden. Jede Option bekommt einen eigenen Abschnitt in diesem Artikel:

    1. Apps selbst programmieren
    2. Einen App-Baukasten nutzen
    3. Die App von Experten programmieren lassen
    4. Zusammenfassung

    Die Entscheidung zwischen den Möglichkeiten ist nicht einfach und vielleicht sind Sie auch nach dem Lesen dieses Artikels noch unschlüssig. Sie können uns aber ganz einfach unter 030 47050285 anrufen, dann beraten wir Sie zu Ihrem individuellen Fall und helfen Ihnen dabei, die richtige Lösung zu finden.

    Apps selbst programmieren

    Wer sich gerne auf neue Herausforderungen stürzt und sich neue Fähigkeiten aneignet, spürt sicher die Versuchung, sich sofort an den PC zu setzen und zu versuchen, die App einfach selbst zu programmieren. Vorteile hat hier natürlich derjenige, der schon programmieren kann. Am besten Java oder C++. Aber auch ohne Vorkenntnisse ist es dank einer Vielzahl an Anleitungen und Einführungen möglich, die Pläne umzusetzen.

    Das gilt übrigens für beide Plattformen, Android und iOS. Bei letzterem müssen Sie aber bedenken: Für das iOS muss man auch Apple-Geräte für die Entwicklung benutzen. Wenn Sie also Windows oder Linux verwenden und sich nicht extra ein Apple-Produkt zulegen wollen, steht Ihnen nur die Entwicklung für Android offen. Wenn Sie sich nicht zwischen den beiden Plattformen entscheiden können, gibt übrigens dieser Artikel einige Informationen, die Ihnen weiterhelfen können.
    Für die iOS-Entwicklung brauchen Sie außerdem die Entwicklungsumgebung Xcode. Zum Lernen der technischen Grundlagen und der notwendigen Programmiersprachen eignet sich das sehr einsteigerfreundliche Tutorial Eigene iPhone / iPad App entwickeln.

    Wer es gerne etwas ausführlicher hat, kann sich auch das kostenlos online zur Verfügung gestellte Buch Apps programmieren für iPhone und iPad zu Gemüte führen.

    Zum Programmieren für Android benötigt man zunächst das Android Software Development Kit. Dann sollte man sich die Programmiersprache Java aneignen. Zwar kann man auch andere Programmiersprachen benutzen, aber Java ist gerade für Einsteiger am besten geeignet und auch die meisten Anleitungen im Internet konzentrieren sich darauf. Die beiden folgenden Tutorials sind besonders empfehlenswert:

    Anleitung zur Android Programmierung bei Basteldroid

    Der große Android Anfänger Guide

    Die App einfach selbst zu programmieren macht Spaß und ist natürlich die günstigste Option. Allerdings nur, was das Geld angeht. Man sollte aber nicht unterschätzen, wie viel Zeit es kostet, zunächst alle notwendigen Fähigkeiten zu erlernen und danach die geplante App zu entwerfen, umzusetzen und zu testen. Abhängig davon, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht und wie komplex Ihr Projekt ist, kann es mehrere Monate oder sogar über ein Jahr dauern, bis Ihre App endlich fertig ist. Und gerade die Details sind für Anfänger nicht immer einfach zu meistern. Insbesondere, wenn Sie die App nicht nur für sich selbst verwenden wollen, sondern sie veröffentlichen möchten, ist es extrem wichtig, dass die App sicher ist, fehlerfrei funktioniert und benutzerfreundlich gestaltet ist.

    Mit dem App-Baukasten zur eigenen App

    Etwas schneller und mit weniger Aufwand kommt man zur eigenen App mit einem der vielen verfügbaren Baukästen. Diese sind einfach zu verwenden, meistens recht günstig und das Erstellen der App wird dadurch sehr einfach. Aus vorgegebenen Elementen und mit verschiedenen Vorlagen bastelt man sich einfach die App.

    Inzwischen werden sehr viele solche Baukästen angeboten. Die bekanntesten wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:

    Apps Builder

    − Preis: 9 € bis 49 € im Monat
    − Entwicklung für iOS, Android, Blackberry und Windows Phone.
    − Kann Websites in Apps umwandeln.
    − Vorlagen lassen sich individualisieren.

    Shoutem

    − Preis: ab 19,90 $ im Monat
    − Entwicklung für iOS und Android.
    − Sehr gute Auswahl an Vorlagen.

    Mobile Roadie

    − Preis: 125 € oder 667 € im Monat
    − Entwicklung für iOS und Android.
    − Einige sehr erfolgreiche Apps wurden mit Mobile Roadie erstellt (z.B. die offiziellen Apps von Christiano Ronaldo und dem San Diego Zoo).
    − Extrem viele Optionen, sehr leistungsstarkes Programm.

    Appery.io

    − Preis: Bis zu 180 $ pro Monat
    − Eine kostenlose Version mit stark eingeschränkter Funktionalität steht zur Verfügung.
    − Entwicklung für iOS, Android und Windows Phone.
    − Viele Plugins für mehr Funktionalität verfügbar.

    Mit einem dieser Programme eine App zu erstellen braucht immer noch ziemlich viel Zeit, geht aber deutlich schneller, als die App selbst zu programmieren. Bei den meisten der verfügbaren Anbieter kommen Sie auch recht billig weg. Wenn Sie ungefähr ein halbes Jahr für die App brauchen, reichen wenige hundert Euro.
    Dafür sind Sie auch deutlich eingeschränkter, was die Funktionen und Optionen für die Gestaltung angeht. Sobald man etwas speziellere Wünsche hat, wird es mit dem Baukastensystem schwierig. Der Aufbau und die Gestaltung der Apps sehen trotz der unterschiedlichen Vorlagen und Anpassungsmöglichkeiten immer ähnlich aus.

    Die App vom Experten programmieren lassen

    Schließlich kann man die App natürlich einfach bei einem Profi in Auftrag geben. Das geht schnell, bringt auf jeden Fall die erwünschten Ergebnisse und erspart Ihnen viel Arbeit. Wenn Sie das richtige Team – ich würde da ganz spontan uns vorschlagen – finden, können Sie sich sicher sein, dass die Qualität stimmt und die App genau das macht, was sie soll.

    Natürlich ist eine individuell angefertigte App teurer. Je nachdem, was sie alles können soll, kostet es zwischen 800 € und 50.000 €, eine App programmieren zu lassen. Wir haben in einem anderen Artikel schon ausführlich darüber berichtet, mit welchen Kosten Sie bei der App-Entwicklung rechnen müssen und unser Preis-Rechner kann Ihnen noch genauere Infos geben.

    Eine App entwickeln zu lassen ist natürlich deutlich teurer als die beiden Bastlerlösungen, spart Ihnen aber auch jede Menge Zeit. Sie müssen nicht selbst arbeiten und erst recht nicht viel Zeit in das Erlernen einer (oder sogar mehrerer) Programmiersprachen investieren. Außerdem können Sie sich darauf verlassen, dass die App funktioniert, dass alle Ihre Wünsche so umgesetzt werden, wie Sie es sich vorstellen, und dass die App sicher ist. Außerdem bekommen Sie von den Entwicklern im Optimalfall Unterstützung bei all Ihren Fragen und Problemen mit der App.

    Zusammenfassung

    Wie Sie sehen, hat jede der drei Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile. Sie müssen für sich selbst entscheiden, welchen der Wege Sie gehen wollen. Die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab. Wie hoch ist Ihr Budget? Wie gut sind Ihre Fähigkeiten im Programmieren? Wie schnell möchten Sie Ihre App auf den Markt bringen?

    apps programmieren lassenDer Artikel hat Ihnen hoffentlich bei der Entscheidung weitergeholfen. Wenn Sie eine ausführlichere Beratung zu diesem Thema wollen, dann melden Sie sich doch einfach bei uns. Wir antworten gerne auf E-Mails an hallo@app3null.com oder über das Kontaktformular, das Sie links auf der Seite öffnen können.

  • iOS Entwicklung vs. Android Entwicklung

    Eine der ersten Fragen, die wir mit unseren Kunden normalerweise klären ist die nach der passenden Plattform für die geplante App. Es gibt hierfür keine universell gültige Antwort und jeder Fall muss einzeln betrachtet werden. Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen dabei helfen, sich einen Überblick über die Vor- und Nachteile der beiden Betriebssystemen zu verschaffen.

    Der Artikel besteht aus folgenden Abschnitten:

    1. Die wichtigsten Unterschiede zwischen iOS Entwicklung und Android Entwicklung
    2. Unterstützte Geräte
    3. Die Kosten von iOS Entwicklung und Android Entwicklung
    4. Aktuelle Statistiken zur App Nutzung – mit Infografik!
    5. Mit welchem System man mehr Geld verdient
    6. Welche Plattform ist die erste Wahl?

    Wenn Sie sich genauer zu diesem Thema beraten lassen wollen oder auch andere Fragen an uns haben, dann zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Nutzen Sie dafür einfach das Kontaktformular, schicken Sie uns eine E-Mail an hallo@app3null.com oder rufen Sie uns kostenfrei an unter 030 6098 4900 94.

    Die wichtigsten Unterschiede zwischen iOS Entwicklung und Android Entwicklung

    Zunächst sollten wir hier festhalten, dass es in diesem Artikel um die Entwicklung von nativen Apps geht. Bei Web Apps sieht das anders aus, da Apps nicht extra für iOS und Android entwickelt werden müssen, stattdessen funktioniert eine Anwendung auf allen Systemen. Wenn Sie Ihr Wissen über die Unterscheidung zwischen nativen, hybriden und Web Apps noch einmal auffrischen wollen: Wir haben hier einen Artikel darüber verfasst.

    Die iOS Entwicklung ist von ihrem Aufbau her recht klar vorgegeben. Auf Apple-Geräten verwendet man die IDE Xcode, um die Anwendungen zu erstellen. Diese Entwicklungsumgebung ist speziell für die Programmiersprachen Swift und Objective-C ausgelegt, unterstützt aber auch C und C++. Die Einbindung von anderen Sprachen (wie Java oder Ruby) ist auch möglich, aber etwas aufwendiger. Das Layout kann auch innerhalb des Codes erstellt werden, üblicher ist aber die Verwendung einer externen XIB-Datei, die nur für die optische Gestaltung der App zuständig ist.

    Android Apps lassen einem bei der Entwicklung etwas mehr Freiheit. Man benötigt das Android Software Development Kit, das einem die meisten benötigten Werkzeuge zur Verfügung stellt. Die meistgenutzte Programmiersprache bei der Entwicklung ist Java, aber auch C++ und Ruby werden häufig verwendet. Wie auch beim iOS kann das Layout in einer separaten Datei festgelegt werden.

    Weil deutlich weniger verschiedene iOS Versionen als Android Versionen auf dem Markt sind und auch die Anzahl der unterstützen Geräte deutlich kleiner ist (siehe nächster Abschnitt), fällt die Testphase bei iOS Apps deutlich unkomplizierter aus und Code bzw. Layout müssen nicht auf so viele verschiedene Gegebenheiten angepasst werden.

    Vor der Veröffentlichung im Apple Store werden alle Anwendungen von Apple getestet und nur wenn Sie allen Richtlinien des Unternehmens entsprechen, werden sie veröffentlicht (keine Sorge, wir kennen diese Richtlinien und richten unsere Apps daran aus). Dies dauert meist ungefähr eine Woche. Bei Google Play läuft dieser Prozess deutlich schneller, die App kann direkt hochgeladen werden. Die Anmeldung ist bei beiden Shops kostenpflichtig und kostet im Falle von Google Play einmalig $25, beim Apple Store jährlich $99.

    Unterstützte Geräte

    Das Apple Betriebssystem iOS läuft heute auf praktisch allen mobilen Geräten der Marke Apple.
    • iPhone (1, 3G, 3GS, 4, 4S, 5, 5C, 5S, 6, 6Plus)
    • iPad (1, 2, 3, 4, Air)
    • iPad Mini (1 und 2)
    • iPod Touch (1, 2, 3, 4, 5)
    • Apple Watch

    Seit der zweiten Generation läuft iOS auch auf dem Apple TV, allerdings eine spezielle Version, die keinen Zugang zum App Store vorsieht. iOS darf nur auf Geräten von Apple installiert werden, deshalb gibt es außer den genannten Geräten keine Smartphones oder Tablets mit dem Betriebssystem von Apple.

    Komplizierter sieht die Sache bei Android aus. Viele große Hersteller – wie z.B. Samsung, HTC, Asus und Motorola – produzieren Smartphones, Tablets und andere Geräte mit diesem Betriebssystem. Der Android Quellcode wird von Google als Open Source Software bereitgestellt, weshalb Hersteller ohne großen Kostenaufwand das Betriebssystem auf Ihren Geräten benutzen können. Die Liste der verfügbaren Produkte ist lang, unsere Auflistung deckt deshalb nur die wichtigsten ab.

    • Smartphones (Samsung Galaxy S5, Asus Zenfone 4, Motorola Moto G4G, HTC One M8, Amazon Fire Phone, )
    • Tablets (Acer Iconia Tab A500, Archos 101 G9, Asus Google Nexus 7, HTC Jetstream, LG G Pad 8.3, Samsung Galaxy Note 10.1, Sony Xperia Tablet Z
    • Netbooks (Toshiba AC100, Acer Aspire One D260)
    • E-Reader (Sony Reader PRS-T3, Barnes & Noble Nook Glowlight)
    • Smartwatch (LG G Watch)

    Nicht alle Produkte, die das Betriebssystem Android benutzen, können jedoch auf den Google App Store zugreifen. Die Tablets von Amazon beispielsweise haben nur Zugang zum App Store von Amazon.

    Die Kosten von iOS Entwicklung und Android Entwicklung

    Wir haben in einem anderen Artikel schon genauer über die Kosten der App-Entwicklung gesprochen und allgemein kann wohl festgehalten werden, dass die Kosten nicht sonderlich weit voneinander abweichen.

    Die Kosten für den Developer Account, der für die Veröffentlichung von Apps in den jeweiligen App Stores notwendig ist, betragen bei Google Play einmalig $25 und bei Apple $99 im Jahr. Damit sind sie wohl einer der kleinsten Kostenpunkte bei der Entwicklung Ihrer App. Dafür streichen die Shops auch bei den Verkäufen Ihrer Apps noch einmal Geld ein: Ganze 30% Ihrer Gewinne bleiben bei Google bzw. Apple.

    Den größten Teil der Ausgaben macht selbstverständlich die Entwicklung selbst aus. Hier zeigen sich auch die deutlichsten Unterschiede zwischen den beiden Betriebssystemen. Bei der iOS Entwicklung muss man mit einem etwas höheren Stundenlohn der Entwickler rechnen. Das Programmieren der Apps gestaltet sich etwas komplizierter und kann länger dauern. Bei der Android Entwicklung muss dafür länger getestet werden. Wegen der sehr großen Anzahl an verschiedenen Geräten, auf denen die App problemlos funktionieren und gut aussehen muss, kann das einiges an Zeit in Anspruch nehmen und gleicht dadurch die Mehrkosten für die iOS Programmierer beinahe aus.

    Insgesamt sind die Kosten bei der App Entwicklung für Apple Systeme in den meisten Fällen etwas höher als für Android. Der Unterschied ist aber zu gering, als das er einen großen Einfluss auf Ihre Entscheidung nehmen sollte.

    Aktuelle Statistiken zu den App Stores

    Die Verkaufszahlen von Apps stiegen in den letzten Jahren beinahe exponentiell an. Während 2012 noch 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen wurden, rechnen Experten für 2014 mit einer Verdopplung dieser Zahl. Am schnellsten steigt zwar die Anzahl der kostenlosen Downloads, aber auch bei kostenpflichtigen Apps und solchen mit In-App-Abrechnung steigen die Umsätze beständig.

    Die folgende Infografik zeigt noch einige weitere interessante Daten zur aktuellen Situation des Marktes. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf den Unterschieden zwischen Android und iOS.

    iOS Entwicklung vs. Android Entwicklung

    Mit welchem System man mehr Geld verdient

    Die Zahlen sind hier recht eindeutig: Während zwar viel mehr Apps für Android heruntergeladen werden, sind die Umsätze bei iOS Apps deutlich höher. Im vergangenen Jahr war der Gesamtumsatz im Apple Store um ein Vielfaches höher als bei Google Play. Dieser umfasst nicht nur den Umsatz beim Verkauf von Apps, sondern auch beim Verkauf von zusätzlichen Leistungen per In-App-Kauf.

    Es gibt neben dem App-Verkauf aber natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, monetär von einer App zu profitieren. Mobile Apps können zum Beispiel als Werbemittel genutzt werden, können zu einem engeren Kontakt mit den Kunden beitragen und den Nutzern eine Möglichkeit bieten, einfach auf kostenpflichtige, aber nicht zur App selbst gehörende Services zuzugreifen. Wir haben in einem anderen Artikel schon darüber berichtet, mit was für Methoden Business Apps den Umsatz steigern können.

    Bei diesen indirekten Geschäftsmodellen kann man natürlich mehr von der größeren Nutzerzahl bei Android profitieren. Wenn man es sich leisten kann, die App dort kostenlos anzubieten, steht einem eine deutlich größere Zielgruppe offen.

    Welche Plattform ist die erste Wahl?

    Wenn man es sich irgendwie leisten kann, empfiehlt sich immer die Nutzung von beiden Plattformen. Wir von App3null bieten die App für das zweite System dann sogar zu einem Rabatt von 20% an. Trotzdem verstehen wir natürlich, wenn jemand sich zunächst auf eine der Plattformen beschränken will, vielleicht auch um das Geschäftsmodell zunächst zu testen.

    In solchen Fällen ist iOS meistens die bessere Wahl. Es scheint einfach so zu sein, dass Apple-Nutzer eher bereit sind, Geld zu investieren. So können Sie schneller von der App profitieren.

    Wenn Sie es genauer wissen wollen, dann testen Sie doch einfach mal unseren App Preis Rechner. So bekommen Sie schnell eine Idee davon, was die Entwicklung für iOS und Android bei uns kostet. Und wenn Sie danach noch Fragen haben: Schreiben Sie uns einfach eine Email an info@web3null.com.

  • Native Apps vs. Web Apps vs. Hybride Apps

    Einleitung

    Wir werden oft gefragt, was der Unterschied zwischen den hybriden, nativen und Web- Apps ist und auf Basis von welcher Technologie es besser wäre eine App zu entwickeln. Da man keine pauschale Antwort geben kann, haben wir in diesem Artikel, anhand einiger Kriterien versucht, Ihnen die Entscheidung zu erleichtern.

    Übrigens: hier können Sie unseren neuen Entscheidungsfinder ausprobieren: Native vs. Hybrid vs. Web App

    Der Artikel ist folgenderweise aufgebaut:

    Unterschied native App, Web App (HTML5 App) und hybride App

    Entscheidungskriterien

    Zusammenfassung: Pro und Kontra

    Anwendungsfälle, bei welchen Apps welche Technologie zu benutzen sind

    Sollten Sie weitere Fragen haben, Beratung brauchen oder uns mit einem Projekt beauftragen wollen, nutzen Sie eines unserer Kontaktformulare (rechts oder links auf dieser Seite, hier, direkt eine E-Mail an hallo@app3null.com schicken, oder anrufen: 030 6098 4900 94, selbstverständlich kostenlos)

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    Unterschied native App, Web App und hybride App

    Was ist eine native App? Diese Apps entwickelt man mit Hilfe von Tools und Sprachen, die durch entsprechende Plattformen unterstützt werden (XCode und Objective C für iOS Apps, Eclipse, Android Studio und Java für Android, Visual Studio und C# für Windows). Native Apps laufen nur auf den Zielplattformen.

    Was ist eine Web App (HTML5 App): Diese Apps, auch HTML5 Apps genannt, sind plattformübergreifende Anwendungen, die meistens im Browser laufen. Da jedes moderne Smartphone einen Internet-Browser besitzt, können Web Apps auf allen Plattformen genutzt werden. Im Hintergrund stehen die üblichen Web Technologien wie HTML5, CSS, JavaScript. Durch starke Verbreitung von HTML5 ist mittlerweile die Grenze zwischen den Web Apps und „normalen“ Websites ziemlich fließend.

    Was ist eine hybride App: Wie der Name schon sagt, sind solche Apps eine Kombination von den beiden „reinen“ Formen und ein Versuch das Beste aus zwei Welten zu vereinen. Hybride Apps basieren auf den Web Technologien wie HTML5, CSS, JavaScript, laufen aber in einem Webview Container, sind als native Apps verpackt und können somit auf native APIs und Funktionen vom Betriebssystem zugreifen. Im Gegensatz zu Web Apps kann der User kaum Unterschiede zu den nativen Apps erkennen. Hybride Apps werden ebenfalls über den App Store verteilt. Auf dieser Website finden Sie eine exzellente Übersicht von hybriden (und nicht nur hybriden) Frameworks!

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    Entscheidungskriterien: native Apps vs. Web Apps vs. hybride Apps

    Vor dem Start eines App-Projektes ist es wichtig zu entscheiden, welche Technologie für die Entwicklung genutzt werden soll. Die falsche Frage lautet „welche Technologie ist besser?“, die richtige Frage dagegen wäre, um was für ein Projekt handelt es sich, welche Ziele werden verfolgt und welches Budget steht zur Verfügung.

    Performance: In Sachen Performance sind die nativen Apps eindeutig besser als die zwei anderen Alternativen. Solche Apps belasten auch die Hardware Ressourcen der Geräte in geringerem Ausmaß. Die Geschwindigkeit der App ist eines der wichtigsten Kriterien der Usability und darf somit nicht außer Acht gelassen werden. Aber auch die Sensitivität bei der Berührung, Unterstützung von diversen Gesten, seien es Standard-Gesten oder App-spezifische Gesten, sind viel besser bei nativen Apps.

    Offline Nutzbarkeit: Die nativen und hybriden Apps sind problemlos offline nutzbar. Bei den Web Apps kann dies zu einem Problem werden. Das Browser-Caching unterstützt zwar den Offline Modus bei den Web Apps, die Kapazitäten der Offline Nutzung sind aber bei Web Apps trotzdem sehr beschränkt.

    Zugriff auf native Funktionen: Dieser Punkt ist eines der stärksten Argumente für native Apps. Obwohl die Web Apps auf einige Funktionen des Betriebssystems/Geräts zugreifen können, ist der Umfang kaum mit nativen Apps vergleichbar. Native Apps können im vollen Umfang auf die Funktionen des Betriebssystems zugreifen, wie GPS, Kamera, Kontaktdaten, Gesten, Benachrichtigungen usw. Die hybriden Apps können ebenfalls auf die meisten Funktionen zugreifen, siehe zum Beispiel Übersicht bei PhoneGap.

    Installation: Die nativen und hybriden Apps werden von App Stores heruntergeladen und installiert. Nach der Installation sind die Apps über ein Icon auf dem Desktop aufrufbar. Die Web Apps (HTML5 Apps) werden genauso wie gewöhnliche Websites aufgerufen, über einen Link oder beim Eintippen einer URL. Danach können diese Apps als ein Lesezeichen auf dem Bildschirm des Geräts abgelegt werden und später über ein Icon/Lesezeichen wie eine gewöhnliche App geöffnet werden. Offenbar ist die Installation eher nachteilhaft für native und hybride Apps, da die Suche und Installation einer App, Zeit in Anspruch nimmt, ein Bookmark abzulegen ist dagegen sehr einfach. Diese Funktion wird aber relativ selten genutzt.

    Erreichbarkeit: Die Web Apps sind für die Endkunden einfacher zu finden und zu benutzen. Wenn man nach Informationen sucht, oder eine bestimme Aufgabe erledigen möchte, ist es viel wahrscheinlicher, dass man erst im Internet nach Information schaut. Angenommen, der User ist unterwegs und möchte schnell eine Währung umrechnen, was ist wahrscheinlicher, dass er zum App-Store geht, eine App herunterlädt, diese öffnet und umrechnet, oder dass er bei Google nachschaut und die nächstbeste Website aufruft um die Währung umzurechnen? Wahrscheinlich die zweite Möglichkeit.

    Entwicklungskosten und Zeit: Bei diesem Kriterium ist es entscheidend, ob die App für eine einzige Plattform entwickelt werden muss (typischer Fall z. B. iOS App für iPad für die Nutzung innerhalb eines Unternehmens), oder möglichst viele Plattformen abgedeckt werden müssen. Im ersten Fall ist es egal auf Basis von welcher Technologie man die App entwickelt, Aufwand und Zeitraum sind ungefähr gleich. Der Unterschied bezüglich des Preis und Zeitraums wird größer, je mehr Plattformen erreicht werden müssen. D. h. die Ersparnis bei drei Plattformen ist größer als nur bei iOS/Android. Wenn man den Normalfall nimmt, also eine App die auf iOS und Android läuft, kann man bei hybriden oder Web Apps im Vergleich zu nativen Apps zwischen 15-20% an Kosten sparen. Warum nicht 50%? Ganz einfach: die eigentliche App Entwicklung ist nur ein Teilprozess. Das Gesamtprojekt beinhaltet auch viele andere Teile, wie das Design, Backend, Testing, Projektmanagement usw. Hier spart man kaum etwas.

    Nicht zu vernachlässigen sind auch die fix- und variablen Kosten für App Store Accounts und insbesondere die Transaktionsgebühren in Höhe von 30% (sprich, das Geld was von Apple, Google Play und Co. von Ihren Verkäufen abgeführt wird)! Diese Kosten fallen bei den HTML5 Apps selbstverständlich nicht an. Das Gleiche gilt übrigens für den Content der App: Apple ist sehr wählerisch was den Content anbetrifft, Google zwar nicht in dem Maße, hat aber trotzdem auch eine Content-Politik. Web ist dagegen (fast) frei und Sie können in der Web-App (fast) alles veröffentlichen.

    Kriterien

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    Zusammenfassung Pro und Kontra

    Native Apps sind eindeutig besser in Sachen Performance und Usability. Auch Dokumentation, Support und verfügbare Tools machen native Apps zu einer besseren Wahl. Wer also eine App erstellen will, die richtig „rockt“, der macht es nativ!

    Wer dagegen schnell und relativ günstig eine App für mehrere Plattformen erstellen möchte, vor allem wenn die Nutzung der nativen Funktionen des Betriebssystems nicht allzu umfangreich ist, ist bei hybriden Apps besser aufgehoben. Man darf auch nicht vergessen, dass die Möglichkeiten und Kapazitäten solcher Apps und die verfügbaren Tools zu deren Entwicklung sich sehr schnell verbessern.

    Für diejenigen, die viel Wert auf Traffic aus dem Web legen, die Plattformunabhängigkeit hoch schätzen und kaum Interesse am Zugriff an nativen Funktionen bzw. dem Offline Betrieb haben, sind Web Apps (HTML5 Apps) zu empfehlen. Wir müssen aber nochmal betonen, zu empfehlen ist diese Alternative nur als Ausnahme.

    hybrid vs native vs web app

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    Anwendungsfälle

    Auf Basis von den beschriebenen Kriterien haben wir eine Übersicht zur Orientierung erstellt, bei welcher App Kategorie welche Technologien zu empfehlen wären. Diese Übersicht basiert ebenfalls auf den Ergebnissen diverser Studien und Befragungen, wie zum Beispiel diejenige von venturebeat.com. Diese Studien zeigen, bei welchen Apps welche Technologien bevorzugt werden.

    Anbei eine kurze Übersicht, die lediglich zur Orientierung dient:

    apps nach Kategorie

    Generell, je breiter die Zielgruppe und geringer die Anforderungen an die Performance, desto sinnvoller ist es eine hybride oder eine Web App (HTML5 App) zu entwickeln. Im Gegenfall wäre eine native App eine bessere Alternative.

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  • iOS App Entwicklung Checkliste

    Unsere letzte Publikation App Entwicklung Kosten genießt große Popularität. Es freut uns sehr unseren Kunden und einfach Interessenten eine Möglichkeit zu geben, die Kosten für die App Entwicklung ungefähr einschätzen zu können. Natürlich ist die Checkliste nicht allumfassend und die Kostenschätzung ungenau, aber jetzt haben Sie zumindest eine grobe Vorstellung wie viel Ihre App ungefähr kosten wird und welche Punkte Sie beachten müssen.

    Jetzt gehen wir noch einen Schritt weiter und bieten eine detailliertere Checkliste für iOS App Entwicklung. Diese Checkliste kann teilweise auch für Android benutzt werden.

    Die vollständige Checkliste als ein Dokument finden Sie hier zum Downloaden!

    Geräte und Versionen

    1. Wählen Sie alle Geräte und iOS Versionen für Ihre App

    a. iOS Versionen:

    i. iOS v7+ (Empfehlung)
    ii. iOS v6+
    iii. iOS v5+
    iv. iOS unter v5 (wird sich signifikant auf das Budget auswirken)

    b. iPhone:

    i. iPhone 5
    ii. iPhone 4S
    iii. iPhone 4, iPod Touch 4G

    c. iPad:

    i. iPad 2 (Full Screen)
    ii. iPad 3, 4, mini (Full Screen)

    Je mehr Geräte und iOS Versionen unterstützt werden müssen, desto mehr wird die iOS App Entwicklung kosten.

    Design

    2. Wer ist die Zielgruppe für Ihre Applikation?

    a. Endkunden, B2C App, breite Masse
    b. B2B
    c. App wird firmenintern verwendet

    3. Haben Sie schon Design für die App?

    a. Ja
    b. Nein

    4. Wer wird die grafischen Elemente für die App entwickeln (Splashscreen, Background, Icons usw.)?

    a. APP3null
    b. Sie werden die Grafiken liefern

    5. Wenn die Grafiken von uns entwickelt werden müssen, sind die Standard Elemente ausreichend? Siehe: http://graffletopia.com/stencils/495, oder müssen benutzerdefinierte Buttons, In-App Icons, Bars und weitere Teile von unseren Designern gestaltet werden?

    a. Standard
    b. Benutzerdefiniert
    c. Design wird nicht von APP3null entwickelt

    Server

    6. Braucht Ihre App eine Anbindung an einen Server?

    a. Ja, Server wurde schon eingerichtet
    b. Ja, Server wurde aber noch nicht eingerichtet
    c. Nein

    7. Wenn Ihre App einen Server braucht, was ist der aktuelle Stand von API (Application Programming Interface – Programmierschnittstelle, ein Programmteil, der von einem Softwaresystem anderen Programmen zur Anbindung an das System zur Verfügung gestellt wird)?

    a. APP3null entwickelt die API
    b. API wurden schon entwickelt und getestet, keine Änderungen notwendig
    c. API wurden spezifiziert und wir gehen davon aus, dass keine Änderungen notwendig sind, aber wir haben es nicht getestet
    d. API Entwicklung befindet sich in Anfangsphase
    e. Unsere App braucht keinen Server und keine API

    Weitere Details

    8. In welchen Sprachen muss die App verfügbar sein? Listen Sie die Sprachen auf.

    9. Wählen Sie die Bildschirmausrichtung

    a. Portrait
    b. Landscape
    c. Beide

    10. Muss Ihre App im Background Mode arbeiten können?

    a. Ja
    b. Nein

    Um zu verstehen, was hier gemeint ist, können Sie sich diesen Artikel (auf Englisch) anschauen: http://www.raywenderlich.com/29948/backgrounding-for-ios

    11. Wählen Sie alle notwendigen Optionen, die integriert werden müssen:

    a. Facebook
    b. Twitter
    c. SMS
    d. In-App Kauf
    e. PayPal
    f. Adressenbuch
    g. iCal (Kalender)
    h. Gamecenter (Spiele-Netzwerk von Apple für iOS Geräte)
    i. PassBook (Information über PassBook)
    j. App Bewertung
    k. iAD (mobile Werbeplattform von Apple)
    l. Flurry (Analytics Software für mobile Applikationen)
    m. Andere, bitte nennen

    12. Welche Versionen der App möchten Sie haben:

    a. Nur eine Version (kostenlos oder kostenpflichtig)
    b. Zwei Versionen: eine kostenlose „light“ Version und eine kostenpflichtige Premium Version
    c. Eine Freemium Version, mit einer Möglichkeit die App upzugraden

    13. Wird die Applikation in der Zukunft erweitert, kommen neue Funktionen/Features dazu? Sollen diese Änderungen in der Architektur der App berücksichtigt werden?

    a. Nein
    b. Ja

    14. Zusätzliche Erwartungen:

    a. Es handelt sich um ein Prototyp mit einem kleinen Budget und mit einfachen Design
    b. Wir gehen davon aus, dass die App zu einem Top Seller wird!
    c. Design ist uns nicht so wichtig, vielmehr geht es um die Funktionalität und Benutzerfreundlichkeit
    d. Wir sind bereit auf einen Teil der Funktionen zu verzichten, damit wir innerhalb des vordefinierten Budgets bleiben
    e. Diese App wird nicht über App Store vertrieben, wir möchten sie nur selbst bzw. innerhalb unserer Firma benutzen
    f. Sonstiges (kommentieren)

    Ihre Vorerfahrung und Vorbereitung

    15. Wer wird die App im App Store veröffentlichen?

    a. APP3null soll das tun (unter unserem Account)
    b. Wir werden das selbst tun
    c. Keine Veröffentlichung beabsichtigt

    16. Haben Sie alle Geräte die unter Punkt 1 genannt wurden für Test-Zwecke zur Verfügung?

    a. Ja, alle genannten Geräte stehen uns zur Verfügung
    b. Nein, aber wir werden uns die Geräte besorgen
    c. Nein, wir werden virtuell testen

    17. Haben Sie Apple Developer Account?

    a. Ja – Individual
    b. Ja – Company
    c. Ja – Enterprise
    d. Ja – University
    e. Nein

    18. Haben Sie schon Erfahrung mit Testen der Applikationen?

    a. Ja
    b. Nein

    19. Sind Sie mit folgenden Dokumenten vertraut?

    a. App Store Review Guidelines for iOS apps
    b. iOS Human Interface Guidelines

    Wenn Sie diesen und unseren letzten Artikel gelesen haben, sollten Sie jetzt eine genaue Vorstellung darüber besitzen, 1. Was bei der App Entwicklung zu beachten ist; 2. Was Sie vorbereiten müssen; 3. Mit welchem Aufwand iOS App Entwicklung (oder auch Android Entwicklung) für Ihr Projekt verbunden ist.

    Und wie immer: bei weiteren Fragen, Anfragen und Danksagungen können Sie uns eine Nachricht auf diese E-Mail Adresse schicken: hallo@app3null.com.

  • App Entwicklung Kosten

    Die Kosten für die App Entwicklung können sehr unterschiedlich ausfallen. Man kann die Apps nur schwer kategorisieren und sagen, wie viel welche Kategorie kostet. Somit bieten wir hier eine kleine Übersicht darüber an, auf was geachtet werden muss, wenn man die Umsetzung eines App-Projekts plant.

    (Die vollständige Checkliste in einem Dokument finden Sie hier zum Downloaden!)

    Basiskosten – Überblick:

    Stundenpreis für Entwickler: zwischen 60 und 200 Euro

    Developer Account bei Apple: 99$/Jahr (Hier finden Sie weitere Informationen)

    Developer Account bei Google Play: Registrierungsgebühr von 25$

    Prozent aller Gewinne die bei Apple und Google bleiben: 30%

    Evtl. Server/Hosting Kosten: abhängig vom Server bzw. Hostinganbieter und benötigten Kapazitäten; Fällt nur bei den Apps an, die mit Web-Servern verbunden sind

    Sollte die unten stehende Information nicht ausreichen, stehen wir Ihnen unter hallo@app3null.com gerne zur Verfügung.

    Verschiedene Arten von Apps

    Die App Entwicklungs- Kosten hängen sehr stark davon ab, was für eine Applikation Sie entwickeln möchten. Spiele sind zum Beispiel meistens teurer als die anderen Arten der Apps, da diese neben aufwändigen Grafiken auch eine vielseitige Programmierung benötigen.

    Die billigsten Apps sind einfache App-Versionen der Websites, reine Informations-Apps mit Kontaktmöglichkeiten (für solche Apps gibt es auch jede Menge Web-Tools, mit denen Sie eine App selbst erstellen können, meistens gegen eine kleine Abo-Zahlung, Beispiele: http://appyourself.net/de, http://www.apptitan.de/de/app-baukasten.html), oder Apps, die nur einem konkreten Zweck dienen, wie Rechner oder Taschenlampen. Muss dagegen eine App eine Anbindung an den Server, Benutzerprofile, verschiedene User-Rollen, verschiedene APIs, Zahlungssysteme usw. besitzen – dann kann es relativ teuer werden.

    Fragebogen zu den Kosten der App- Entwicklung

    1. Welche Art von App möchten Sie entwickeln?
    • iPhone
    • iPad
    • iOS universal
    • Android Smartphone
    • Android universal

    Generell kostet die Entwicklung von iOS und Android Apps gleich viel bzw. unter Umständen, kann die Android App mehr kosten, wenn man die hohe Anzahl von diversen Testgeräten berücksichtigt. (Tipp: wenn sie bei App3null iOS bestellen, erhalten Sie -20% auf Android und umgekehrt!)

    Die Windows Phone Entwicklung kostet in der Regel mehr, da es sich hierbei mehr oder weniger um eine „Nischenplattform“ handelt, die noch nicht so breit anerkannt ist und es auf dem Markt weniger qualifizierte Entwickler gibt, die sich mit dieser Plattform auskennen.

    Es ist auch wichtig vorab zu definieren ob Sie nur für Smartphones, nur Tablets oder für beide entwickeln möchten. Die Apps, die nur für Smartphones geeignet sind, sind natürlich günstiger, als diese, die für beide Gerätearten geeignet sind.

    1. Von wem wird das Design bereitgestellt?
    • Von Ihnen
    • Vom Entwickler

    Falls Sie fit im Grafikdesign sind, dann können Sie einen Teil der Kosten sparen, indem Sie die Hintergründe, Icons usw. selbst gestalten und an Entwickler liefern.

    1. Wie soll das Design aussehen?
    • Default/Vorlage
    • Benutzerdefiniert – neu
    • Benutzerdefiniert – an Ihre Corporate Identity angepasst

    Falls das Design keine besonders große Rolle für Ihre App spielt, dann können Sie die fertigen Vorlagen benutzen und einiges an Kosten sparen. Ansonsten muss das Design entweder komplett neu, oder auf Basis der vorhandenen Corporate Identity entwickelt werden. Die Alternative B kann mehr kosten, da ein Designer mehr Zeit in die kreative Arbeit investieren muss.

    1. Muss Ihre App mit einer externen Datenquelle (z. B. Webserver, Datenbank) verbunden werden?
    • Ja
    • Nein

    Wenn die Daten von einer externen Quelle stammen, oder/und dort gespeichert werden, erhöht sich der Aufwand ebenfalls deutlich. Die Entwickler müssen diverse Schnittstellen für den Datentransfer definieren, dazu kommt noch die Einbindung der existierenden Datenbank oder der Aufbau einer neuen Datenbank, bzw. die Entwicklung eines Administrationsbereichs, von dem aus der Administrator die Daten verwalten kann.

    1. Wird Ihre App ein Login-System haben?
    • Ja, Social Media & E-Mail
    • Ja, E-Mail
    • Nein

    Selbstverständlich kosten die Apps mit Variante A mehr als Variante B, und Variante B mehr als Variante C.

    Die nachfolgenden Punkte brauchen meiner Meinung nach keine Erläuterung, da es relativ klar ist, dass jede von diesen Funktionen den Aufwand erhöht.

    1. Müssen in die App Zahlungen integriert werden?
    • Ja
    • Nein
    1. Braucht Ihre App eine Synchronisierung der Daten über verschiedene Geräte?
    • Ja
    • Nein
    1. Wird Ihre App eine Bewertungsfunktion beinhalten?
    • Ja
    • Nein
    1. Werden Ihre User eigene Profile haben?
    • Ja
    • Nein
    1. In welcher Phase befindet sich Ihre App?
    • Idee
    • Skizze
    • Fertiges Konzept
    • Prototyp

    Je früher die Phase, desto mehr Zeit muss ein Entwickler oder ein Projektmanager investieren, um zusammen mit Ihnen die Idee weiterzuentwickeln oder das Konzept fertigzustellen. Diese Zeit kostet genauso viel wie die reine Entwicklungszeit. Denken Sie daran!

    Also, was kostet es eine App zu erstellen?

    Alex Ahlund (ehemaliger CEO AppVee) schreibt in seinem Gastartikel bei Techcrunch, dass sich auf Basis von seiner Befragung von 96 App Entwicklern, die Kosten von einer durchschnittlichen App auf 6.453$ belaufen. In einem Artikel von OS X Daily wird berichtet, dass eine „kleine“ App zwischen 3.000 und 8.000 Dollar kostet, während komplexeren Applikationen, oder die Apps von bekannten Brands zwischen 50.000 und 150.000 Dollar kosten können.

    Unsere Preise sind aber bescheidener 🙂

    Einfache/Basis App (keine Anbindung an eine Datenbank) – ab 5.000 Euro bis 10.000 Euro. Sie schicken den gesamten Content, klare Anweisungen und Beschreibungen, evtl. Beispiel-Apps. Wenn Sie auch das Design zuschicken können, dann kostet das Ganze nicht mehr als 5.000 Euro. Zusätzliche Kosten entstehen, wenn Sie diverse Zusatzfunktionen einbinden möchten (GPS, Social Media, Kamera usw…).

    Apps mit einer Datenbank (intern & extern) – 10.500-50.000 Euro – wieder wird vorausgesetzt, dass Sie alle notwendigen Inhalte liefern. Diese Apps können sehr unterschiedlich sein, somit kann der Preis nicht pauschal genannt werden.

    Komplexe Applikationen mit einer umfangreichen Funktionalität, komplexer Logic und vielen Screens fangen bei 50.000 Euro an und können ohne Weiteres 100.000 Euro benötigen.

    Spiele: mit Abstand am schwierigsten zu pauschalisieren. Als Beispiel hat Angry Birds bis zu 180.000 Dollar gekostet. Viele Spiele können schnell bereits einen Preis von 100.000 Euro erreichen. Ein kleines Spiel kann aber bei 10.000-15.000 Euro starten.

    Einige oft gefragte, zusätzliche Funktionen:

    In-App Kauf2000-5.500 Euro – die User können etwas kaufen oder Premium Versionen von einer App freischalten. Der Unterschied in den Kosten kommt aus der Komplexität und der Höhe des Einkaufs und aus der Frage, ob die Option schon in der ersten Version vorhanden war und ob diese Funktion vom Server gesteuert wird.

    Web Service5.000-10.000 – in diesem Fall werden die Daten in einer externen Datenbank gespeichert und die Aktualisierung von Daten kann über den Web-Server erfolgen, statt im App-Code direkt. Die tatsächlichen Kosten hängen wiederum von vielen Faktoren an.

    Social Share Optionen – 300-1.000 Euro – damit sind hauptsächlich Facebook, Twitter und andere Social Media Kanäle gemeint, aber auch E-Mail und viele weitere Möglichkeiten.

    App Design Kosten

     

    Das Design ist einer der wichtigsten Aspekte der ganzen App. Ein gelungenes Design alleine kann Ihrer App dabei helfen „Viral zu gehen“. Sie können das App Design selbst erstellen, falls Sie Erfahrung im Bereich des Grafikdesign haben, oder Ihren Webdesigner damit beauftragen. Aber meistens empfiehlt es sich diese Aufgabe doch einem Designer für mobile Apps zu geben, der die Spezifik des User Flow innerhalb der App versteht.

    Normalerweise erhalten Sie das App Design als ein Paket – eine Sammlung von PNG und PSD Files, die die ganze Gestaltung der App abdecken. Dieses besteht aus sehr vielen verschiedenen Einzelteilen. Man muss natürlich auch beachten mit welchen Plattformen und Geräten die App kompatibel sein muss.

    Das Design nur für das iPhone fängt bei ungefähr bei 2.000 Euro an und kann bis zu 10.000 Euro kosten.

    iPad: sollte eine iPhone App an iPad angepasst werden, gibt es einen Aufpreis von 30% für das Design, angenommen der User Flow ist gleich.

    Zu teuer?…

    Denken Sie, dass die Kosten für die App Entwicklung zu hoch sind? Aber wie immer und überall: man bekommt das, wofür man zahlt. Wenn jemand eine App für ein paar Hundert Euro erstellt, gibt es bestimmt einen Grund, warum diese so günstig ist: ein guter Entwickler, mit guter Auftragslage kann sich solche Preise einfach nicht leisten.

    Auch das Argument, dass wenn ein Developer aus den Entwicklungsländern stammt, alles viel günstiger wird, verliert immer mehr an Gewicht, wenn man die Lohnentwicklung in diesen Ländern betrachtet: die Löhne für die App Entwickler steigen rasant, viele Unternehmen können nur schwer neue Senior Entwickler finden.

    Ansonsten können Sie folgendes machen: suchen Sie für sich einen Designer (Designer bedeutet nicht gleich Entwickler), einen Backend- und einen Frontendentwickler, einen Projektmanager, stellen Sie diese Leute für ein bis drei Monaten ein (abhängig davon, wie lange jeder arbeiten muss), berechnen Sie den monatlichen Lohn. Ist dies billiger?

     

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