App Agentur aus Berlin – Professionelle App Programmierung https://app3null.com App Entwicklung aus Berlin Mon, 03 Dec 2018 17:42:57 +0000 en-US hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Was bedeutet das neue Datenschutzgesetz – DSGVO für Ihre App / Website? https://app3null.com/datenschutzgesetz-dsgvo-fuer-ihre-app-website/ Tue, 01 May 2018 21:28:56 +0000 https://app3null.com/?p=1830 Ab dem 25. Mai 2018 gilt die neue EU Datenschutzgrundverordnung (EU-DSGVO) auch in Deutschland. Diese führt zu umfangreichen Änderungen auch für die Website und App Betreiber. Was genau DSGVO ist, können Sie hier lesen, den vollen Text finden Sie hier. Um kurz zusammenzufassen: Die Zielsetzung besteht darin den Datenschutzstandard europaweit zu erhöhen, die Anzahl der gespeicherten Daten zu minimieren und besser zu schützen.

Beim Verstoß gegen das Gesetz drohen Strafen i. H. v. 20 Millionen Euro oder 4% des weltweiten Jahresumsatzes.

In diesem Artikel werden wir Ihnen erzählen, was die Verordnung für Sie bedeutet und welche Änderungen Sie bis zum 25.05.2018 vornehmen sollten. Selbstverständlich ersetzt dieser Artikel keine Rechtsberatung, aber zumindest können wir Ihnen ein paar Tipps geben, wie Sie Ihre App oder Website an das neue Gesetzt anpassen, ohne dass die Benutzererfahrung darunter leidet.

Falls Sie Ihre App oder Website noch nicht richtlinienkonform gestaltet haben, melden Sie sich bei uns: hallo@app3null.com. Wir helfen Ihnen gerne mit den entsprechenden Anpassungen. Hier finden Sie eine Übersicht unserer Leistung.

DSGVO – Die wichtigsten Punkte im Überblick

  • Explizite Zustimmung zur Datenverarbeitung: Die Benutzer müssen dem Datenschutz aktiv zustimmen. Gleichzeitig müssen die Benutzer ausreichend informiert werden welche Daten, zu welchem Zweck gespeichert und wie sie gesichert werden.
  • Verständliche Datenschutzbestimmungen: die Zustimmung muss gut zugänglich und verständlich in einfacher Sprache formuliert sein.
  • Datenminimierung und Zweckbindung: es sollten nur die Daten erhoben werden, die tatsächlich dem Zweck der Vertragserfüllung dienen und sie sollten nur für die festgelegte und eindeutige Zwecke verwendet werden. (In anderen Worten: Zugriff auf den Standort des Benutzers um ihm die Angebote in der Nähe zu zeigen – Ja. Zugriff auf den Standort um den Benutzer mit gezielter Werbung zu fluten – Nein).
  • Zustimmung der Eltern: Anbieter dürfen keine Daten von Kindern unter 16 Jahren sammeln, es sei denn eine nachweisbare Zustimmung der Eltern liegt vor.
  • Recht auf Vergessenwerden – Alle Personen haben das Recht, dass ihre Daten aus einer Datenbank auf Nachfrage entfernt werden.
  • Mitteilung über Datenschutzverletzungen: Der Anbieter muss bei einem Hackerangriff oder einer Datenschutzverletzung innerhalb von 72 Stunden die betroffenen Personen benachrichtigen.
  • Datenschutzbeauftragter: in größeren Unternehmen (>250 Mitarbeiter) oder in Unternehmen die eine große Anzahl an sensibler Daten verwaltet, muss ein Datenschutzbeauftragter benannt und eingesetzt werden

Was DSGVO für Ihre App oder Website bedeutet

  • Lassen Sie Ihren Datenschutz-Text durch einen qualifizierten Anwalt überprüfen
  • Holen Sie eine explizite Zustimmung der Benutzer beim Start der App, vor allem wenn Sie personenbezogene Daten verwenden. Die betroffene Person muss direkt bei Zustimmung auf das Widerrufsrecht hingewiesen werden. Beispiel:

Datenschutz Zustimmung DSGVO

  • Auch die Bestands-User müssen dem Datenschutz zustimmen. d. h. am besten über eine In-App Popup oder per Mail-Link. Beispiel:

datenschutz app

  • Die Zustimmungen sollten im CMS oder Admin Panel protokolliert werden. Beispiel:

Datenrichtlinien akzeptiert

  • Schützen Sie Ihre Daten! Wählen Sie komplexe Passwörter für Ihre CMS/Admin Panels und ändern Sie diese regelmäßig. Falls noch nicht geschehen, richten Sie Backups ein. Fügen Sie der Anmeldemaske von Admin Panel ein Captcha hinzu (erschwert Brute-Force Attacken) und im Idealfall führen Sie zwei-Faktor Authentifizierung ein. Das Gleiche (soweit möglich) betrifft auch Ihren Server/Hosting Provider.
  • Die Benutzer sollten eine Möglichkeit haben Ihre Daten abzufragen. Hierzu sollten Sie am besten eine E-Mail-Adresse hinterlegen, an die die Benutzer eine entsprechende Anfrage schicken können.
  • Die Benutzer müssen eine Möglichkeit haben Ihre Daten löschen zu lassen und zwar komplett (auch aus den alten Backups!). Das bedeutet, das System sollte so eingerichtet werden, dass Sie den Nutzer und seine Daten nicht nur in der aktuellen Version der Datenbank, aber auch in den alten Backups finden und löschen können.
  • Datenschutzbeauftragten benennen, falls relevant (wie schon gesagt, bei größeren Unternehmen, oder/und bei den Unternehmen die eine große Menge an sensiblen Daten bearbeiten).
  • Auch auf Verwendung von Cookies und/oder Analytics Software muss hingewiesen werden.

Fazit

Daten sind Öl des 21. Jahrhunderts und die EU versucht den unkontrollierten Datenfluss von Europa Richtung Westen besser zu kontrollieren. Das neue Datenschutzgesetzt richtet sich vor allem gegen die Tech-Giganten aus den USA, aber auch wir – Betreiber der “einfachen” Apps oder Websites sind betroffen. Das neue Gesetzt ist ernst zu nehmen und lieber fragt man bei den Benutzern einmal zu viel als einmal zu wenig nach.

Unser Angebot

  • Datenschutzaudit durch unsere Partner-Kanzlei, Anpassung der Datenschutzrichtlinie
  • Verbesserung der Sicherheit vom Admin Panel/CMS sowie der Server Infrastruktur
  • Anpassung des Workflows in der App oder auf einer Website an die neuen Anforderungen
  • Protokollieren der Benutzer-Zustimmung
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Was kostet ein Chatbot? – Entwicklung und Kosten eines Chatbots https://app3null.com/kostet-ein-chatbot-entwicklung-und-kosten-eines-chatbots/ Thu, 22 Mar 2018 11:50:40 +0000 https://app3null.com/?p=1815 Was ist ein Chatbot?

Der Chatbot ist ein Dienst, welcher mit Menschen im Chat interagieren kann, auf der Basis von vorgegebenen Regeln, oder mithilfe von künstlicher Intelligenz.

Es gibt zahlreiche Anwendungsfälle für Chatbots, unter anderem Vertrieb, Kundenbetreuung, E-Commerce, Nachrichten und viel mehr.

Einige Beispiele von Bots sind: CNN Bot, Zalando Bot .

Zwei Trends befeuern den rasanten Aufstieg der Chatbots: Messenger und künstliche Intelligenz. Fangen wir mit den Messengern an.

Diese Grafik zeigt, dass die Anzahl der User auf den vier größten Messenger Plattformen die Anzahl der Benutzer auf den vier monumentalsten Social Media Plattformen überholt hat.

bot programmierung

90 % der Zeit verbringen die Mobilen Nutzer in Messenger oder E-Mail-Programmen. Für Unternehmen bedeutet das: Sie müssen dorthin gehen, wo sich ihre Kunden befinden. Waren das früher Einkaufsstraßen und später Internet Browser, sind das jetzt mobiles Internet und Messenger. Vor allem unter der jungen Generation und in den Entwicklungsländern – die zwei Zielgruppen, die die Marktnachfrage von morgen definieren.

Aber es gibt auch einen anderen Grund für den Wachstum der Chatbots: künstliche Intelligenz. Wie diese zwei Technologien zusammenkommen, erfahren Sie unten.

Damit haben wir die Frage “Was ist ein Chatbot?” beantwortet. Aber welchem Ziel dienen die Bots?

Ein Beispiel: Anstatt die Zalando Website zu durchstöbern, schreiben Sie den Zalando Chatbot in Facebook Messenger an. Sie schildern, was Sie brauchen und bekommen vom Bot einige Vorschläge. Diese Produkte können Sie anschließend im Store erwerben.

Genauso hilfreich können die Chatbots im Customer Support sein, indem sie die Kunden durch technische Produktdetails führen, gemeldete Probleme an den eigentlichen Kundensupport weiterleiten und vieles mehr.

Durch den Einsatz von Chatbots:
1. Erreichen Sie die Kunden da, wo sie sich befinden (also eben im Messenger)
2. Implementieren Sie eine kostengünstige Möglichkeit für Customer Care
3. Verbessern und vereinfachen Sie die Benutzererfahrung

Zwei Arten von Chatbots

Es gibt diverse Arten von Chatbots, aber grob zusammengefasst können wir zwei Kategorien nennen:

  • Regel-basierte Chatbots
  • AI-basierte Chatbots

Im ersten Fall, kann ein Bot Sie durch einen vorgegebenen “Baum” der Fragen führen. Das bedeutet, Sie geben vordefinierte Fragen und Antworten ein und der Kunde wird vom Bot durch diese Fragen geführt. Der CNN Chatbot wäre ein gutes Beispiel dafür.

Der offensichtliche Nachteil dieser Lösung ist deren Inflexibilität. Letztendlich handelt es sich um eine Art FAQ für Fortgeschrittene. Dafür ist diese Lösung sehr einfach umzusetzen, auch ohne Programmierkenntnisse. Sie können den Baum selber definieren und beliebig erweitern.

Bei AI-basierten Chatbots ist das ganze System etwas komplexer. Der Chatbot soll die Intention des Benutzers erkennen und beantworten können. Im Idealfall soll dem Benutzer gar nicht auffallen, dass er mit einem Bot spricht.

Solche Chatbot-Systeme basieren auf AI (Artificial Intelligence = Künstliche Intelligenz) Frameworks/Bibliotheken. Ein Beispiel dafür wäre der Azure Bot Service . Solche Bots werden immer “smarter”, wenn sie sich mit Menschen unterhalten (das kann übrigens auch negative Folgen haben, man denke an das Beispiel von Tay Bot).

Chatbots programmieren

Nachdem wir die Frage “Was ist ein Chatbot?” geklärt haben, können wir uns dem Thema “Chatbots programmieren” widmen.

Wie Sie schon wissen, gibt es zwei Arten von Chatbots – Regel-basierte und AI-basierte. Die Regel-basierten Chatbots kann man mittlerweile selbst erstellen. Es gibt zahlreiche Plattformen hierfür. Eine Liste finden Sie hier. Diese Chatbots werden keine “Intelligenz” besitzen und können den Benutzer einfach durch den vorgegebenen Frage-/Antwort-Baum führen. Manche von diesen Frameworks/Plattformen haben eine Möglichkeit für AI Integration, aber das benötigt wiederum Programmierkenntnisse.

Viel interessanter aus der Sicht eines Programmierers sind die AI-basierte Chatbots. Man kann einen intelligenten Chatbot programmieren, indem man z. B. den Azure Chatbot Service benutzt. Das ist ein Angebot von Microsoft der diverse Tools für die Chatbot Entwicklung bietet. Die Struktur von so einem Chatbot sieht folgendermaßen aus:

chatbot kosten

Quelle

Das ist eine typische Architektur eines Chatbots für Informationen. Kurz erklärt, man kann unter “QnA Maker” eine Frage/Antwort Routine hinterlegen. Durch “Language Understanding” wird die Intention des Benutzers und der Kontext von seiner Frage festgestellt. Die Fragen an sich können über diverse Kanäle gestellt werden, darunter Facebook Messenger, Telegram, WhatsApp, Skype oder eine Website oder App.

Chatbot Kosten

Die Frage “Was kostet ein Chatbot?” lässt sich nicht pauschal beantworten. Wie immer hängt der Preis davon ab, wie kompliziert die Lösung sein soll. Aber man kann trotzdem die Chatbot Kosten in mehrere Bereiche aufteilen:

1. Einfache Chatbots für einen Social-Media-Kanal. Keine Programmierung notwendig. Aufbau in den Tools wie Chatfuel oder Manychat. Kosten: bis ca. 2.000 Euro.

2. Einfache Chatbots mit Integrationen. Das Gleiche wie oben, aber mit ein paar zusätzlichen Features wie z. B. Verknüpfung mit Google Maps oder iCal. Keine Programmierung notwendig. Kosten: bis ca. 3000. Euro

3. Chatbots mit einem eigenen, individuellen Backend. Programmierung wäre diesmal notwendig. Typischerweise Teil eines vorhandenen Systems, Integration in eine vorhandene Datenbank notwendig. Solche Chatbots würden bis 10.000 Euro kosten.

4. Individuelle Chatbots mit komplexen Integrationen. Diese Lösung wäre wie Punkt 3, aber zusätzlich dazu kommen API Integrationen in verschiedene Systeme, wie ERP, CRM usw. Hier würden die Bot Kosten schon den Bereich 15.000-20.000 Euro erreichen.

5. AI-basiertes System. Das wäre in unserer Liste die erste Alternative, die mit einem “richtigen” AI arbeitet und “intelligente” Antworten rausgibt. Als Backend würde hier eine der Chatbot Frameworks agieren, wie der erwähnte Azure Bot Service von Microsoft. Typischerweise automatisiert man in solchen Frameworks mehrere Dutzend Fragen. Die Chatbot Kosten in diesem Fall fangen bei 20.000 Euro an und können schnell auch das Doppelte erreichen.

6. Die Kombination von Punkten 4 und 5, also AI-basiertes System mit zahlreichen Integrationen. Hier kann das Budget 100.000 Euro und mehr erreichen.

Als Zusammenfassung kann man nochmals die Faktoren auflisten, die den Preis eines Chatbots beeinflussen:

1. Baukasten System vs. Programmierung notwendig.

2. Standard Backend (von einem Drittanbieter) oder eigenes, benutzerdefiniertes Backend.

3. Standard Integration (Facebook, Telegram usw.) oder eine benutzerdefinierte Integration z. B. in eigene Website.

4. Vorgegebener Baum der Frage-Antworten oder AI-basiert.

5. Anzahl diverser Integrationen: von keiner Integration einer API zu einer komplexen Integration aus diversen Quellen (Beispielsweise CRM, ERP, HR Software usw.).

Hoffentlich konnten wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen. Bei Rückfragen bzw. Anfragen erreichen Sie uns per Mail: hallo@app3null.com, oder per Telefon: 030 47050285

 

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IoT App Entwicklung – Kosten und Prozess

App Entwicklung Kosten

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IoT App Entwicklung – Kosten und Prozess https://app3null.com/iot-app-entwicklung-kosten-und-prozess/ Fri, 09 Mar 2018 16:32:15 +0000 https://app3null.com/?p=1807 6.4 Milliarden verbundene Geräte, 235 Milliarden Dollar Service Ausgaben – diese eindrucksvollen Zahlen stammen aus dem Jahr 2016, aus einem Bericht von Gartner und beziehen sich auf IoT. Internet der Dinge ist eine Industrie, die innerhalb der letzten Jahre entstanden ist und rasant wächst.

Diese Industrie schreitet in Deutschland ebenfalls voran und ist vor allem unter dem Namen Industrie 4.0 bekannt (ob die Begriffe deckungsgleich sind, ist ein Thema für eine separate Diskussion).

Wir werden von unseren Kunden oft mit Fragen und Anfragen bezüglich IoT App Kosten und IoT App Entwicklungsprozessen konfrontiert. Ziel dieses Artikels ist, Ihnen eine erste Orientierung zu geben und eine Anzahl von Anfragen a lá “ich habe mal eine Idee und möchte wissen, wie viel eine IoT App kostet” zu reduzieren.

Was ist eine IoT App? – ein Beispiel

Ein gutes Beispiel für ein IoT Projekt wäre Phenonet – eine IoT Lösung für die Landwirtschaft. Landwirte können mithilfe von diversen Sensoren wichtige Parameter wie Luftfeuchtigkeit, Lufttemperatur sowie die Bodenqualität überwachen. Auf der Basis einer großen Datenmenge können Prognosen über die Ernten generiert werden. Mehr IoT Beispiele finden Sie hier.

Ein Beispiel aus unserer Praxis: eine mobile App für die Fernsteuerung einer Wärmepumpe. Mithilfe von dieser App kann man aktuelle Parameter der Pumpe abrufen, unabhängig von ihrem Standort, sowie diese Parameter anpassen. Unten werden wir uns auf Beispiele dieser IoT App beziehen.

Wie ist eine IoT App strukturiert? – Architektur eines IoT Projekts

Die Architektur und die Bestandteile eines IoT Projekts kann man in mehrere Bereiche aufteilen:

1. “Things” – die Dinge: Zu diesem Bereich gehören die eigentlichen Geräte, die überwacht und gesteuert werden müssen, sowie diverse Sensoren und Mikrocomputer. Diese Gegenstände erzeugen Daten, die an weitere Komponenten der Anwendung weitergegeben werden. Im oberen Beispiel wäre das also eine Wärmepumpe und die dazugehörigen Sensoren.

2. Device Edge: Netzwerkkomponente, die sich am Netzwerkrand befinden und einen Zugang zum Kernnetzwerk haben (Quelle). Über diese Komponente wird eine Verbindung zu anderen Geräten und Schnittstellen aufgebaut. Im Fall von unserem Projekt also eine WLAN- und eine Server-Verbindung.

3. Data Management und Intelligence: IoT Hardware erzeugt typischerweise Unmengen an Daten, die gespeichert werden müssen. Basierend auf diesen Daten werden mithilfe von Machine Learning Analysen und Prognosen durchgeführt. Bei unserem Beispiel handelt es sich also um eine Datenbank, in der die ganzen Daten landen und aufbewahrt werden.

4. API: Es handelt sich um eine Programmierschnittstelle, mit deren Hilfe die gesammelten Daten an die Anwendungen weitergegeben bzw. die von den Anwendungen generierten Befehle an die weiteren Bereiche transferiert werden.

5. Anwendung/Plattform: Eine typischerweise auf einer Cloud gehostete Anwendung, die als Administrationsoberfläche, eine Art Kommandozentrale des ganzen Systems betrachtet werden kann. Diese Anwendung wird für das Management und die Visualisierung der Daten genutzt sowie als Sammlung von diversen Tools für Manager und Entwickler.

6. Anwendungen: Es handelt sich um diverse Front-End Anwendungen wie Websites, Apps, Industrie-spezifische Oberflächen, Web- und Mobile Plattformen. Im Fall der oben genannten Beispiele wäre das also eine App, mit der man die Wärmepumpe überwachen und fernsteuern kann.

IoT App Entwicklung – die Vorgehensweise

Der Ablauf im Rahmen der IoT App Entwicklung unterscheidet sich nicht allzu stark vom Ablauf der anderen Projekte. Aber es gibt bestimmte Besonderheiten und Schwierigkeiten, die man berücksichtigen muss:

1. Idee: Es gibt eindeutig viel Hype bezüglich IoT Technologien, was oft in Produkten resultiert, die kein Mensch braucht. Also im ersten Schritt: Was möchten Sie entwickeln lassen? Was ist der Mehrwert für die Benutzer?

2. Konzeptionierung: In dieser wesentlichen Phase müssen erst mal die grundlegenden Fragen geklärt werden, also welche Geräte man mit welchen Applikationen verbindet, welche Netzwerkprotokolle verwendet werden, benötigte Sensoren und deren Anbieter, Aufbau des Hostings, welche Daten in der Administrationsoberfläche visualisiert werden, welche Tools man integriert und letztendlich Art und Funktionsumfang der gebrauchten Front-End Apps.

Alle diese Teilaufgaben müssen mit verschiedenen Parteien abgestimmt werden, da typischerweise die Entwickler der IoT Apps selten etwas mit der Entwicklung von Hardware zu tun haben. Jeder dieser Schritte ist eine komplexe Aufgabe an sich und es gibt für jeden Bereich eigene Firmen, die sich darauf spezialisieren. Somit ist die Konzeptionierung bei den IoT Projekten komplexer als bei “normalen” App Projekten.

3. Prototyping: Im Gegensatz zu den üblichen Projekten spielt bei IoT Prototyping eine wichtige Rolle. So z. B. kann man mithilfe von Mikrocomputern die Zielgeräte simulieren, oder man kann eine extra Simulatoren-Software entwickeln, auf deren Basis Entwickler auch fern vom eigentlichen Gerät programmieren und testen können. Vor allem kann in der Anfangsphase an Produktionskosten des “richtigen” Smart-Geräts gespart werden, indem man mithilfe von Mikrocomputern einen entsprechenden Prototyp aufbaut. Diese Kostenersparnis ist essenziell in der Anfangsphase des Projektes (siehe unten).

In diesem Zusammenhang wäre auch RAD (Rapid Application Development) zu erwähnen, eine Methodik, die das Prototyping und nicht die Planung in den Vordergrund stellt. Es wird auf ein detailliertes Planungs- und Design Phase verzichtet und stattdessen konzentriert man sich auf die Prototyp Entwicklung.

4. Die eigentliche Umsetzung der einzelnen Komponenten, meistens durch verschiedene, darauf spezialisierten Akteure. So muss z. B. der Hardware Ingenieur nicht unbedingt auch die Datenbank Entwicklung übernehmen und der DB Entwickler hat oft mit der End-Anwendung nicht viel zu tun.

Wir als Software Entwickler übernehmen Projekte ab der Stelle, an der die Daten in das System hereinkommen, also Datenbank, Administrations-Schnittstelle und die Endanwendung – in anderen Worten die “IoT App”.

IoT App Entwicklungskosten

Und zum Schluss kommen wir natürlich zum Thema IoT App Entwicklungskosten. Wie immer kann man keine Pauschale Aussage treffen und die IoT App Kosten hängen vom Umfang ab. Man kann aber das IoT Projektbudget in vier Bestandteile aufteilen: Konzept, Hardware, Infrastruktur und IoT App Entwicklung.

Konzeptionierung und Prototyping

Diese Phase ist mit unerheblichen Kosten verbunden, welche aber oft übersehen oder nicht berücksichtigt werden. Ein Beratungstag mit einem Experten aus dem Bereich, kann Sie schon mal ein paar Tausend Euro kosten. Je größer und komplexer das Projekt, desto länger dauert diese Phase.

Gehen Sie davon aus, dass Sie für ein Konzept und einen einfachen Prototyp mindestens 5.000 Euro ausgeben werden müssen. Als Faustregel rechnen Sie mit 5 bis 10 % der Gesamtkosten.

Hardware

Das ist der größte Kostentreiber in jedem IoT Projekt. Die Kosten der IoT Entwicklung bestehen zu ca. 60-70 % aus Hardware Kosten. Ein mittelschweres Smart Home System kann durchaus 2 bis 4 Millionen kosten (also ein System ausgerüstet mit diversen Sensoren, z. B, Bewegungssensoren, Kameras usw.). Ein kleineres Gerät, z. B. ein Messer von bestimmter Körperaktivität, kann ebenfalls bei über 200.000 Euro liegen, inkl. Kosten für Entwicklung und Zertifizierung.

Wie oben angemerkt können Sie diese Kosten und generell Ihr Risiko dadurch reduzieren, dass Sie am Anfang einen Prototyp statt dem tatsächlichen Gerät bauen.

Infrastruktur

Die Infrastruktur besteht aus mehreren Komponenten, wie

  • Middleware (siehe oben Device Edge, also eben das, was ein Gerät, welches nicht kommunizieren kann, zu einem Netzwerk-tauglichen Gegenstand macht) Netzwerk: Eine skalierbare kabellose Netzwerk-Verbindung, mit hoher Geschwindigkeit und niedriger Latenz.
  • Cloud basierte Infrastruktur: Die oben erwähnten Bestandteile wie skalierbarer Cloud Server, Datenbank, Datenbank Monitoring und Analyse Tools, Verwaltungsoberfläche.
  • Die Kosten hierfür würden bei ca. 15 % des Projektumfangs liegen. Wiederum bei dem oben erwähnten Messer der Körperaktivität (z. B. Herzfrequenz) wären die einmaligen Entwicklungskosten ca. 40.000 bis 50.000 Euro.

IoT App Entwicklung

Die eigentlichen IoT App Entwicklungskosten sind dagegen relativ überschaubar. Eine App für Steuerung und Visualisierung der Herzfrequenz-Daten würde vielleicht 20.000 Euro kosten. Eine Smarthome App, abhängig vom Umfang und der Komplexität, ab 50.000 Euro bis 100.000-150.000 Euro.

Die Kosten der IoT App Programmierung werden selbstverständlich von den üblichen Faktoren wie Anzahl der Plattformen (iOS, Android, Web), hybride vs. native Entwicklung, Anzahl von diversen Features usw. beeinflusst.

Aber der Anteil von diesen Kosten am Gesamtbudget ist relativ gering, geschätzt 10 bis 15 %. Also falls Sie die anderen Baustellen schon abgedeckt haben, müssen Sie für die App alleine nicht mehr viel Geld ausgeben.

Stundenpreise

Stundenpreise der Entwickler, Projektleiter, Ingenieure und sonstigen Experten, die Sie bei Ihrem Projekt unterstützen werden, fangen bei 80 Euro/Stunde an, liegen aber eher bei 100 Euro/Stunde und höher. Die IoT Technologie ist relativ neu und es gibt nicht besonders viele Firmen und Experten, die sich damit gut auskennen. Wir bieten unsere Leistungen im Bereich IoT für 100 Euro/Stunde an.

Der schnelle und kostengünstige Weg der App Entwicklung

Wurden Sie durch IoT App Kosten abgeschreckt? Es geht auch anders. Falls Sie Ihre Idee schnell ausprobieren und evtl. Ihren Investoren oder Kunden vorstellen möchten, müssten Sie am Anfang einen Prototyp bauen und auf alles verzichten, was nicht zum Kernnutzen gehört. Schönes Design? Weg! “Nice to have” App Features? Weg! Mehrere lange Workshops mit teuren Beratern, die mit klugen Begriffen um sich herumschmeißen? Weg!

Was Sie brauchen ist ein IoT Development Kit und eine vernünftige Entwicklungsfirma (APP3null zum Beispiel), die Ihre Idee schnell zum Laufen bringt. Diese wenig schicke aber funktionstüchtige Version können Sie vorzeigen, um (falls noch nicht geschehen) sich eine Finanzierung zu sichern. Anschließend können Sie mit der Entwicklung des eigentlichen Projekts starten.

Hoffentlich konnten wir Ihnen mit diesem Artikel weiterhelfen. Bei Rückfragen bzw. Anfragen erreichen Sie uns per Mail: hallo@app3null.com, oder per Telefon: 030 47050285

 

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Was kostet ein Chatbot? – Entwicklung und Kosten eines Chatbots

App Entwicklung Kosten

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Guideline: Erfahrene App Entwickler finden https://app3null.com/erfahrene-app-entwickler-finden/ Wed, 02 Aug 2017 08:07:49 +0000 https://app3null.com/?p=1709 Sie haben ein App Projekt, welches Sie selbst nicht umsetzen können oder wollen. Sie möchten einen App Entwickler finden. Natürlich wollen Sie die App Entwicklung möglichst schnell und günstig bekommen, aber die Qualität muss extrem hoch sein (Spoiler: das geht so nicht, entweder oder).

Welche Alternativen gibt es? Welche von diesen Alternativen passt am besten zu Ihren Zielen?

In diesem Artikel finden Sie einige übliche Konstellationen.

1. Programmierer Leihen

Über diese Möglichkeit wurde bereits einen Artikel geschrieben. Sie brauchen also kein gesamtes Team (Designer, Projektleiter, Tester), sondern nur einen (oder mehrere) App Programmierer. Sie zahlen ihm (ihnen) ein bestimmtes Monatsgehalt oder Stundensatz und nach dem Projektabschluss verlässt er Ihr Team.

Wann: Dieses Modell können Sie wählen, wenn Sie schon ein Team haben und dieses kurzzeitig ergänzen möchten, oder wenn Sie weitere Tasks (UI, Projektleitung, Testen) selbst ausführen wollen und können.

Vorteile: Flexibilität. Sie können Ihre Ressourcen kurzzeitig aufstocken und anschließend wieder abbauen. Außerdem können Sie auf fremdes Knowhow zugreifen, einen frischen Blick auf Ihre Prozesse werfen lassen. Diese Konstellation ist mit Consulting vergleichbar. Gleichzeitig zahlen Sie nicht für das Overhead einer App Agentur und müssen auf der anderen Seite niemanden fest einstellen.

Nachteile: Partner Agentur kann für die Projektergebnisse nicht haften. Sie hat keinen Einfluss auf den Gesamtprozess. Sie müssen den App Entwickler selbst kontrollieren und motivieren können, beim Ausfall eines solchen Entwicklers wird Ihnen kein Ersatz sofort zur Verfügung gestellt. Sie müssen außerdem alle Leistungen rund um Entwicklung außer der Entwicklung an sich selbst abdecken und dafür hat nicht jeder eine Infrastruktur oder das Knowhow.

Stundensätze für App Entwickler in Deutschland: ab 60-70 Euro bis 100-120 Euro pro Stunde.

APP3null bietet Ihnen diese Möglichkeit. Wir „leihen“ unsere Entwickler aus (falls wir welche frei haben) zu einem Stundensatz i. H. v. 60 Euro. Somit, falls Sie kurzfristig einen App Entwickler finden wollen, rufen Sie uns an (030 47050285).

2. Eine „lokale“ Agentur beauftragen

Das ist die übliche Vorgehensweise: Sie suchen nach einer Agentur aus Ihrer Umgebung und beauftragen diese mit einem Gesamtprojekt (oder einem Teilprojekt). Im Gegensatz zu der ersten Alternative leihen Sie also nicht einzelne Mitarbeiter, sondern ein Team inkl. Projektleiter, Designer, App Entwickler, Backend Entwickler, Tester usw. Dieses Modell ist bestimmt teurer, verspricht aber viele Vorteile.

Wann: Sie verfügen über keine Inhouse-Expertise bezüglich Apps generell oder einer bestimmten Technologie oder Sie möchten Ihr Team mit diesem Projekt nicht belasten.

Vorteile: Der Auftragnehmer übernimmt Gesamtverantwortung für das Ergebnis. Sie bekommen alles aus einer Hand – Konzept, Design, App Programmierung usw. Falls ein Team-Mitglied ausfällt (Krankheit, Urlaub) können die meisten Agenturen relativ schnell einen Ersatz finden. Motivation, interne Konflikte usw. alles nicht ihr Thema, die Agentur kümmert sich darum.

Nachteile: Kosten. Natürlich es ist teurer ein ganzes Team zu „mieten“ statt einen oder zwei Entwickler. Außerdem haben Sie eine geringere Kontrolle über den Gesamtprozess.

Bei APP3null ist dieses Modell eher ein Normalfall. Da wir oft einen Fixpreis anbieten, sind Ihre Kosten gedeckt und damit haben Sie Ihre Planungssicherheit.

3. Outsourcing: Near- und Offshoring

Diese Lösung eignet sich für ganz arme oder ganz reiche. Was ich genau meine: Im ersten Fall ist es klar – ein Auftraggeber hat nicht ausreichend Geld um eine deutsche Agentur zu bezahlen, also muss das Projekt im Ausland vergeben werden. Da die Kosten in Polen, Tschechien usw. fast genauso sind wie in Deutschland, bleiben Länder außerhalb der EU und insbesondere in Asien übrig.

Einige wenige von diesen Kunden haben tatsächlich Glück und bekommen Ihre Apps/Websites geliefert. Meistens hat diese Geschichte aber ein trauriges Ende – das hart verdiente Geld wird für ein Produkt ausgegeben, was letztendlich nicht funktioniert.

Was die „Reichen“ betrifft, hier meine ich große Konzerne, die ihre Prozesse inkl. IT auslagern. In solchen Fällen wird allerdings eigene Infrastruktur aufgebaut (oder eine High-End Infrastruktur gemietet) und in den entsprechenden Ländern werden Top Talente angeheuert, somit ist dieser Fall für diesen Artikel wenig relevant. Also bleiben wir beim „Otto Normalverbraucher“.

Wann: Sie haben nicht genügend Budget für die Optionen 1 und 2, dafür aber jede Menge Mut; Rechtssicherheit ist für Sie ein leeres Wort.

Vorteile: Ihre wildesten Preis-Phantasien werden bedient – App für 1000 Euro? Kein Problem! Professionelle App Entwickler für 10$/Stunden – es gibt jede Menge davon!

Nachteile:
• Fehlende Rechtssicherheit – sogar wenn Sie einen Vertrag haben, können Sie Ihre Forderungen im Ausland kaum durchsetzen.
• Qualität: Es gibt objektive Unterschiede in der Qualität. Gut ausgebildete App Entwickler verdienen im Ausland sehr gute Gehälter und falls Entwicklungspreis deutlich unter dem Durchschnitt liegt, dann sind die Programmierer wohl auch nicht so toll.
• Kommunikationsschwierigkeiten: In unserer Branche ist es wichtig ab und zu sich persönlich zu treffen, insbesondere bei Konflikten. Diese Möglichkeit fällt hier meistens Weg.
• Viele unseriöse Firmen: es gibt viele Methoden, wie solche Firmen eigene Kunden abzocken.

Trotz unserer großen Erfahrung in der Branche, haben wir meistens negative Erfahrungen mit Outsourcing gemacht. Bis auf ein paar Ausnahmen, gab es in unserer Firmengeschichte keine besonders erfolgreichen Fälle vom Outsourcing weswegen wir gar kein Outsourcing mehr betreiben.

4. Eigenes Team bilden

Für die meisten Leser ist das wohl keine Alternative. Eigenes Entwicklerteam zu sammeln ist mit hohen Kosten sowie mit viel Organisationsaufwand verbunden und diese Option eignet sich für Projekte mit einer begrenzten Laufzeit nicht.

Wann: Sie haben ein Unternehmen oder gerade dabei eins zu gründen, haben ausreichendes Budget und Ihr Projekt ist langfristig.

Vorteile: Mehr Kontrolle, weniger Interessen-Asymmetrie, Sie können Mitarbeiter selbst auswählen, organisieren. Auch was die Kosten angeht: einer Drittfirma würden Sie so viel Geld zahlen, dass das Bruttogehalt und die Nebenkosten des Mitarbeiters abgedeckt werden + zusätzlich einer Marge. Falls Sie eigene Programmierer haben, ist Ihre Kostenstruktur auf Dauer niedriger.

Nachteile: es ist gar nicht so einfach heutzutage erfahrene App Entwickler zu finden. Jede Firma hat dieses Problem, es gibt einfach nicht ausreichend gute Entwickler, sowohl in Deutschland als auch im Ausland. Die Gehälter für die Entwickler sind hoch und steigen weiter und die Nachfrage ist ebenfalls hoch. Dazu kommen die ganzen organisatorischen Probleme, auf die ich an dieser Stelle nicht weiter eingehe.

Case 1

Agentur für die Web Entwicklung entwickelt eine native iOS App

Eine Agentur für die Web Entwicklung soll für einen Auftraggeber eine native App entwickeln. An sich stehen der Agentur alle Team Mitglieder zur Verfügung: Projektleiter, Tester, Backend Entwickler, Designer. Es fehlt nur ein iOS Entwickler.

Eine richtige Vorgehensweise wäre hier einen App Entwickler zu finden und zu „mieten“, d. h. für einen beschränkten Zeitraum Vollzeit für sich arbeiten zu lassen (entweder auf Fixgehalt oder auf Stundenbasis). In diesem Fall wären zusätzlicher Projektleiter, QA Manager usw. von einer anderen Agentur eher eine unnötige Kostenbelastung.

Case 2

Ein Logistik Unternehmen braucht eine mobile Softwarelösung für Live Tracking und möchte App Entwickler finden.

Obwohl viele Logistik Unternehmen ihre eigene IT-Abteilungen betreiben, reicht deren Know-how meistens für eine inhouse Softwareentwicklung nicht aus. Das Projekt ist befristet und es steht ausreichendes Budget zur Verfügung. In diesem Fall sollte sich das Unternehmen an eine Full Service Agentur wenden (sprich an APP3null). Hier bekommt die Logistik Firma Beratung, ein Konzept, Design und Entwicklung, einen netten Ansprechpartner/In – also alles aus einer Hand, programmiert, getestet und geliefert.

Case 3

Martin Mustermann hat jahrelang gespart und jetzt will er das Geld in seine App Idee „investieren“. Da er sich keine lokale Agentur leisten und für sein Budget auch keine guten App Entwickler finden kann, überlegt er sich die Entwicklung zu outsourcen. Rein zufällig trifft er auf einer Veranstaltung den Autor von diesem Artikel und fragt ihn nach einem Rat. Nach einer kurzen Diskussion entscheidet sich Martin sein Geld nicht zu riskieren, sondern spendet Teil von seinem Budget an arme Kinder und fährt für den Restbetrag in einen schönen Urlaub.

Martin is smart, be like Martin! In anderen Worten, melden Sie sich bei uns für einen Rat (unter dieser E-Mail: hallo@app3null.com), Beratung kostet nichts!

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Programmierer mieten vs. Projekt beauftragen https://app3null.com/programmierer-mieten/ Mon, 20 Jun 2016 14:11:22 +0000 https://app3null.com/?p=1529 Als eine Agentur für App Entwicklung sorgen wir hauptsächlich dafür, dass unsere Kunden eine ganzheitliche Lösung aus einer Hand bekommen, vom Konzept bis zur Umsetzung und Vermarktung.

Unser Business Model ist nichts Anderes als unseren Kunden dabei zu helfen mit mobilen Technologien Geld zu verdienen oder Kosten zu senken, Prozesse zu optimieren, Branding zu verbessern usw. In anderen Worten, schaffen wir Mehrwert für unsere Kunden und im Gegenzug sichern wir eine langfristige Kundenbindung.

Was aber im Agenturen-Geschäft immer wieder passiert, ist dass Entwickler (und wir haben schon viele davon) eine Zeitlang ohne Arbeit bleiben. Es ist sehr schwierig alle Projekte so zu planen, dass es zu keinem Leerlauf kommt. Der Programmierer erhält weiterhin sein Gehalt, bringt aber keinen Mehrwert und das kann manchmal sogar ein paar Monate lang dauern. Ein Albtraum für jeden Manager!

Auf der anderen Seite gibt es viele Unternehmen aus Software- aber auch aus anderen Branchen, die kurzfristig Programmier-Ressourcen brauchen, diese aber nicht finden können. Der Grund dafür ist, dass die Entwickler aktuell begehrter als Gold sind und es ist so gut wie unmöglich kurzfristig einen guten Entwickler zu finden. Wir haben vor kurzem bis zu 30 iOS Freelancer angeschrieben und alle waren Monate voraus ausgebucht! Das wird sich mittelfristig auch nicht ändern.

Somit hat sich APP3null dafür entschieden, die freien Kapazitäten – also die freien Entwickler zu vermieten.
Programmierer mieten – wie funktioniert das?

  1. Sie haben kurzfristig Bedarf nach Entwicklern aus folgenden Bereichen: iOS, Android, Web Frontend, Backend.
    Sie fragen bei uns an.
  2. Falls wir freie Kapazitäten haben (und in der Regel ist es nicht vermeidbar) werden wir Ihnen unseren Entwickler vorstellen – Lebenslauf, Ausbildung, Portfolio.
  3. Unsere Preise werden Sie auf der Website finden können. Die Logik hinter unseren Preisen: Was würden Sie für einen Entwickler gleicher Qualifikation in Deutschland pro Monat zahlen müssen? (unser Pricing wird demnächst veröffentlicht)
  4. Sie zahlen monatlich den vereinbarten Preis.
  5. Zeitraum: Remote – bis zu sechs Monaten, vor Ort – bis max. drei Monate. Mindestlaufzeit jeweils zwei Wochen.
  6. Sie übernehmen direkt den Kontakt mit unseren Entwicklern, stellen die Aufgaben, prüfen die Qualität usw. Wir schalten uns nur dann dazwischen, falls Sie mit der Qualität insgesamt unzufrieden sind oder es sonstige Probleme zu regeln gibt.
    Programmierer mieten oder das Projekt beauftragen?

Während die Projektumsetzung unser „Brot und Butter“ Geschäft ist, birgt das „Programmierer mieten“ Modell mehrere wichtige Vorteile. Der Unterschied liegt aber vor allem in der Zielgruppe und Zielsetzung.

Projekt beauftragen

Sie haben kein eigenes Team und haben auch keine Zeit, Lust und Ressourcen ein Team aufzubauen, bzw. entspricht das Ihrer Zielsetzung nicht (z. B. handelt es sich um ein einmaliges Projekt). Sie wollen alles aus einer Hand haben, also einen Partner der sich um Konzept, Design, Backend, Frontend, Testen, Projektleitung und Support kümmert, sowie Ihnen mit der Vermarktung Ihres Produktes (falls relevant) hilft. Dann gehen Sie zu einer Agentur (am besten zu APP3null) und bekommen ein liebevoll programmiertes und verpacktes Produkt.

Vorteile:

• Full Service
• Qualitätskontrolle inklusive
• Wenig Zeitaufwand Ihrerseits
• Kein Teambuilding notwendig, Sie kümmern sich nicht um das Team

Nachteile

• Im Schnitt kann diese Lösung teurer sein

Entwickler mieten

Sie sind ein Software Unternehmen oder eine Firma aus einer anderen Branche, haben aber schon ein eigenes Team. Ihnen fehlt aber z. B. ein Backend Entwickler. Sie wollen keinen neuen Entwickler einstellen, da der Bedarf beispielsweise nur für die nächsten 3 Monate da ist. In diesem Fall sind Sie genau richtig bei uns.

Ihre Vorteile

  • Volle Flexibilität, keine Bürokratie… Sie brauchen einen Entwickler und wir haben einen frei? – bedienen Sie sich! Ist das Projekt fertig – Sie haben keinen Bedarf mehr, auch kein Problem.
  • Sie müssen das Overhead nicht bezahlen, also Tester, Projektleiter, Designer usw. Sie zahlen nur für den Entwickler.
  • Trotz einer direkten Struktur der Zusammenarbeit garantieren wir als Agentur die Qualität, Motivation und saubere Umsetzung des Projekts.

Warum APP3null?

Es gibt viele alternative Quellen für die Programmierer, wie z. B. lokale Freelancer, die Plattformen wie Odesk und Upwork oder gar direktes Outsourcing nach Asien oder Osteuropa… Warum sollen Sie also das monatliche Gehalt an unsere Entwickler zahlen?

  • Die lokale Freelancer, in den Bereichen iOS, Android und Vergleichbares kosten ab 60 Euro pro Stunde, meistens 70-80 Euro/Stunde. Wenn Sie diese Summe auf einen Monat hochrechnen, auch mit Berücksichtigung aller möglichen Rabatte und Preisnachlässe, kommen Sie auf weit höhere Summe als was wir verlangen
  • Freelancer im Ausland – Osteuropa, Indien usw. kosten mindestens 25-30$ pro Stunde. Bei den Preisen die unter diesem Niveau liegen, ist die Qualität eher nicht besonders hoch. Die guten Programmierer verlangen sogar 40-50$. Warum? Weil Sie das können und weil Qualität kostet. Also rechnen Sie mindestens mit 4.000-5.000$ (oder Euro, heutzutage fast das Gleiche) pro Monat. Dazu kommen rechtliche Risiken verbunden mit Ausland und buchhalterische Schwierigkeiten bei der Abrechnung (fehlende Rechnung, Steuernummer usw.)
  • Sie können natürlich direkt im fernen Ausland einen Partner finden, der Offshore-Stuffing macht, aber in diesem Fall müssen Sie sich zwei Fragen stellen: 1. Wer und für welchen Preis wird das Projekt anschließend neu programmieren 2. Warum haben Sie eigentlich so wenig Geld?

Entwickler bei APP3null mieten – was bieten wir an?

Und schließlich kommen wir zu der Frage, aus welchem Bereich Sie bei uns Programmierer mieten können.

Wir unterscheiden zwischen Mid Level (> 2 Jahre Erfahrung) und Senior Level (> 3.5 Jahre Erfahrung).

  • iOS Entwickler: Objective C (aktuell noch kein Swift)
  • Android Entwickler (Android Java)
  • Web Frontend Entwickler: HTML5, JavaScript (Node.JS, Angular, jQuery), CSS (CSS3, Responsive Design, Bootstrap, Foundation)
  • Backend Entwickler:
    • Sprachen und Frameworks: PHP (Laravel, CakePHP), ASP.NET, Java
    • Datenbanken: MySQL, SQL, NoSQL MongoDB
    • Webservice: JSON…

Sie haben Interesse, was jetzt?

  1. Schicken Sie uns Ihre Anfrage an hallo@app3null.com mit der möglichst genauen Projektbeschreibung
  2. Bei Bedarf werden Sie von unseren Mitarbeitern kontaktiert um die Details zu klären.
  3. Im nächsten Schritt wird das Projekt und die Technologien dahinter von unseren Entwicklern analysiert und Sie bekommen von uns eine Bestätigung (oder Absage). Es muss natürlich auch die Verfügbarkeit der Entwickler geprüft werden.
  4. Sie werden von uns ein Angebot mit einem oder mehreren Profilen der Entwickler erhalten, die zu Ihrem Projekt passen.
  5. Der Vertrag wird abgeschlossen, das Projekt wird aufgesetzt und gestartet. Der Programmierer „gehört“ jetzt Ihnen.
    Weitere Mitarbeiter von APP3null verfolgen aktiv den Prozess und greifen beim Bedarf ein.

Wir freuen uns auf Ihre Projekt- oder Entwickleranfragen!

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Mobile App Marketing Guide: 18 Tipps für erfolgreichen App Marketing https://app3null.com/mobile-app-marketing-guide/ Fri, 18 Dec 2015 15:08:41 +0000 http://app3null.com/?p=1353 Einleitung

Jeder, der sich mit dem Thema Apps beschäftigt hat, weiß, dass die guten alten Zeiten, als die Apps „von sich alleine liefen“ längst vorbei sind. Ohne Marketing läuft heutzutage nichts mehr. Und da ich annehme, dass nicht jeder unserer Leser auf ein endloses Marketing-Budget zugreifen kann, kommt es auf einen Marketing-Mix, anders gesagt auf eine Marketing Strategie an. Ziel: Ausgaben minimieren, Reichweite maximieren.

In diesem Artikel finden Sie 18 Methoden für die Vermarktung einer App. Warum 18? Weil mir 18 eingefallen sind. Bestimmt gibt es viel mehr, geben Sie Ihrer Fantasie freien Lauf.

Die Methoden in dieser App Marketing Strategie habe ich formal in Mobile Marketing, Online Marketing und Offline Marketing aufgeteilt. Die Aufteilung ist ungenau und der Übergang ist flüssig.

Die Struktur des Artikels

Mobile Marketing

  1. ASO (App Store Optimierung)
  2. Lokalisieren
  3. Featured App
  4. App Review Blogs
  5. In-App Marketing
  6. Push Benachrichtigungen

Online Marketing

  1. Performance Marketing
  2. Social Media Channels
  3. Promo-Artikel
  4. Eigene Website
  5. List Building und Newsletter

Offline Marketing

  1. PR
  2. Guerilla Marketing
  3. Partnerschaften
  4. Messen
  5. Press Kit und Launch Material

Black hat

  1. Black Hat App Marketing Strategie

Zusammenfassung

Mobile Marketing

Zum Mobile Marketing gehört alles, was mit App Stores, Apps und generell App Industrie zu tun hat.

      1. ASO (App Store Optimierung)

Das Thema ASO habe ich ausführlich hier dargestellt. Zur Wiederholung: Die meisten App Downloads kommen über die Suche im App Store zustande. Wenn Ihre App gut auffindbar ist – dann haben Sie viele Downloads. Der oben verlinkte Artikel beschreibt ausführlich die Grundlagen und Prinzipien von ASO. Dabei ist ASO bei einfachen Suchbegriffen ein Kinderspiel im Vergleich zu SEO, aber bei „großen“, umkämpften Keywords, bringt ASO alleine kaum etwas.

      1. Lokalisieren

Das bedeutet, Sie sollten sowohl die Sprache der App an sich (Menüführung, Texte usw.), als auch die Beschreibungen im Store in verschiedene Sprachen übersetzen, damit die Benutzer aus anderen Ländern Ihre App einfach finden können. Fangen Sie mit den „größten“ Sprachen an wie Englisch, Chinesisch, Russisch, Spanisch usw. Die Lokalisierung und eine drauffolgende Optimierung der Meta Beschreibungen kann die Sichtbarkeit der App in den lokalen Stores um vielfaches verbessen.

Was ist zu beachten:

        • Wenn die Beschreibung lokalisiert wurde, sollte auch die App übersetzt werden. Sonst mag einer oder anderer Benutzer sich über das Fehlen „seiner“ Sprache aufregen
        • Weniger ist manchmal mehr: es bringt Ihnen nichts die App in 99 Sprachen zu übersetzen, wenn Sie nur Deutschland als Ihren Markt betrachten. Vergessen Sie nicht: wenn Sie später ein Wort ändern wollen, muss es in 99 Sprachen gemacht werden!
        • Sie können die Übersetzungen selbst vornehmen, oder eine Firma beauftragen, die sich darauf spezialisiert. Ab ungefähr 0.09$ pro Wort.
        • Lokalisierung zusammen mit lokal-ASO verbessert Ihre Ergebnisse
        • Anstatt mit den „großen“ Sprachen zu starten (siehe oben) macht es manchmal Sinn mit den „kleinen“ Sprachen zu starten, da Sie es durch den deutlich geringeren Wettbewerb einfacher haben werden an die kritische Masse an Benutzer zu kommen und im nächsten Schritt die Charts der größeren Länder zu stürmen. Sean Parker würde dazu sagen:

„It’s called the Little Bighorn, That’s smart, Mark“The Social Network

      1. Featured App

Featured App Beispiel

Es ist für jeden App Entwickler eine große Ehre, wenn seine App unter „Featured Apps“ im App Store auftaucht. Aber außer Ehre gibt es selbstverständlich einen reinen geschäftlichen Aspekt: es ist ein bedeutender Hebel, wenn Ihre App unter wichtigsten Kategorien, in großen Ländern als featured gelistet wird. Sie bekommen eine Menge Downloads ohne dafür auch nur einen Cent zahlen zu müssen. Die Downloads, die Sie über diesen Weg bekommen, verbessern die Rankings der App in entsprechenden Kategorien und für bestimmte Suchbegriffe, somit bekommen Sie noch mehr organische Downloads.

Es gibt viele diverse Kategorien, wie „die besten neuen Apps“, „die besten neuen Spiele“ usw. Die Apps werden in den jeweiligen Landes-Stores gefeatured, das bedeutet, dass Ihre App vielleicht in Deutschland oder den USA nicht als Featured App eingestellt werden mag, dafür aber in Anquilla oder Antigua and Barbuda.

Die wichtigste Frage lautet allerdings: wie werden Ihre Apps gefeatured? Was können Sie dafür machen? Nun, außer der offensichtlichen Tatsache, dass Sie ein gutes Produkt anbieten sollen, können Sie folgende Punkte beachten:

      • Es hilft wenn Sie eines der neusten Features des Betriebssystems in die App integrieren
      • Saisonbedingtes Content
      • „Schöne Verpackung“ Ihrer App, sei es E-Mail Pitch, Präsentation oder Sonstiges

Das Wichtigste aber, was Ihnen dabei hilft Ihre App in eine Featured Kategorie zu platzieren ist (was für eine Überraschung) der direkte Kontakt zum Apple Team. Wenn Sie das Glück haben, jemanden aus dem App Store Team mit am Bord zu haben, wird Ihre Aufgabe viel einfacher.

      1. App Review Blogs

Es gibt in der Blogosphäre einen Bereich, der sich ausschließlich der Bewertung und der Kritik von Apps widmet. Es gibt zahlreiche eigenständige Blogs, Youtube und andere Social Media Channels, die sich tagtäglich mit dem Thema Apps beschäftigen. Auch fast alle großen digitalen Zeitschriften haben eine Kolumne über die Neuigkeiten aus der App Welt. Sie finden eine lange Liste der relevanten Blogs, Zeitschriften und Websites hier: https://maniacdev.com/2012/05/ios-app-review-sites.

Eine sehr gute Anleitung, wie und was Sie zuschicken sollten, finden Sie hier: http://www.cnet.com/get-products-reviewed/.

      1. Cross Promotion innerhalb anderer Apps

Wie immer und überall in der Geschäftswelt ist es vom großen Nutzen sich mit anderen App Publishern auszutauschen und Deals auszuhandeln. Insbesondere hilfreich ist es, wenn Sie so genannte Cross Promotion vereinbaren. D. h. Ihr Partner macht Werbung in seiner App oder in seinem App Netzwerk und als Gegenleistung bekommt seine Werbung in Ihrer App, eine Zahlung pro Download oder für den Zeitraum, oder einfach ein „Dankeschön“.

In diesem Kontext ist es wichtig mit den App Entwicklern aus der gleichen Branche zu sprechen. So macht es zum Beispiel wenig Sinn Ihren Zombie-Shooter innerhalb einer Kinder-Puzzle App zu werben. Es macht aber auch wenig Sinn sich an die direkten Wettbewerber zu wenden. Suchen Sie nach Apps die gleiche Zielgruppe aber mit einem anderen Produkt ansprechen.

Was man hier noch beachten muss, ist ein Modell für die Bezahlung. Meiner Meinung nach empfiehlt es sich lieber einen bestimmten Beitrag pro Download als einen pauschalen Tagespreis zu zahlen, da Sie im letzten Fall höchstwahrscheinlich über den Tisch gezogen werden(hier spricht eigene Erfahrung)

      1. In-App Marketing

Wie Baron Münchhausen sich samt Pferd am eigenen Schopf aus dem Sumpf zieht, so kann eine App sich samt ihren Entwickler aus der Welt der Untoten Apps retten. Wie Eric Ries in seinem Beststeller „Lean Startup“ geschrieben hat, gibt es drei Möglichkeiten ein Produkt zu vermarkten:

      • Der zähe Wachstumsmotor: Neukundengewinnungsrate minus Kundenfluktuationsrate
      • Der bezahlte Wachstumsmotor: Customer Lifetime Value minus Customer Acquisition Cost
      • Der virale Wachstumsmotor: Jeder Kunde bringt im Schnitt mehr als einen Neukunden

Der letzte Wachstumsmotor dient als eine Art In-App Marketing, d. h. Sie bieten in Ihrer App Content und Funktionen, die User dazu bewegen, Ihre App oder Content aus der App zu teilen und damit zum Werbeträger für Ihr Produkt zu werden. Natürlich ist diese Möglichkeit nicht für jede Applikation geeignet.

Was Sie beachten müssen:

      • Gibt es in der App ausreichend „Share“ Möglichkeiten?
      • Werden die Benutzer fürs Teilen entlohnt? (hier aufpassen, dass es nicht zu „spammy“ wird)
      • Sehen die geteilten Inhalte so aus, dass Sie diese auf Ihrer Pinnwand in Facebook teilen würden?
      • Sieht man Ihren Brand auf den Inhalten? Name, Logo, QR Code, Link zum App Store?
      • Und das wichtigste: gibt es überhaupt einen Netzwerkeffekt? Hat jeder Benutzer etwas davon, wenn die App mehr User bekommt?
      1. Push Benachrichtigungen

Push Benachrichtigungen sind ein sehr App-spezifisches Thema. Diese Werbetechnik ist einer der wichtigsten Vorteile im Mobile Marketing generell und im Mobile App Marketing insbesondere. Push Benachrichtigungen geben Ihnen eine gute Möglichkeit die passiven Benutzer zu reaktivieren. Sie müssen aber mit den Pushs nicht übertreiben, sonst landet Ihre App im Mülleimer.

Sehr gut werden solche Benachrichtigungen z. B. von Online Magazinen und Verlagen genutzt, bei s. g. „Eilmeldungen“. Einerseits kommt es nicht zu oft zu solchen Eilmeldungen. Andererseits stoßen solche Meldungen meistens an Interesse der Benutzer und der Anreiz die App zu starten ist groß.

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Online Marketing

      1. Performance Marketing

Hier zur Definition auf Wikipedia.

In anderen Worten: Sie registrieren sich bei einem Werbenetzwerk, z. B. Facebook Ads oder Admob, legen eine Kampagne an, definieren eine Zielgruppe, Budget, Format (CPC, CPA usw.) und fangen an für die Popularisierung Ihrer App Geld zu zahlen. Es gibt viele Tipps und Tricks, wie man die Performance Marketing Kampagne optimiert, es gibt einige gute Anbieter in diesem Bereich (an diese Stelle schöne Grüße an integr8 Team – App Marketing Pioniere in Deutschland).

Der große Vorteil von Performance Marketing ist, dass Sie ganz genau wissen wofür Sie zahlen und für eine bestimmte Summe ein bestimmtes Ergebnis erwarten können.

Im Endeffekt kann man aber alles auf eine einzige Frage reduzieren: wie viel ist Ihnen ein Benutzer wert? Können Sie im Schnitt einen Benutzer für weniger bekommen, als er Umsatz generiert? Dann können Sie hier theoretisch ohne Ende Geld investieren.

ABER: es ist sehr selten der Fall, dass ein durchschnittlicher Benutzer einer App mehr als 2-3 Euro Umsatz macht. Eigentlich ist es schon sehr gut, wenn 0.5 Euro pro User erwirtschaftet werden. Hier kann ich mCommerce und manche Spiele (insbesondere MMO Strategie Spiele) hervorheben. Für viele Apps würde sich Performance Marketing wenig lohnen. Aber lassen Sie sich nicht abschrecken, einen Test ist die Sache auf jeden Fall wert!

      1. Social Media Channels

Darüber wurde schon sehr viel geschrieben und geredet. Wenn Ihre App viral gehen sollte, dann führt kein Weg an Social Media vorbei. Über Social Media kann man Performance Marketing Kampagnen laufen lassen, die „Influencer“ erreichen, eine eigene Fan Page oder Gruppe betreuen und popularisieren, die Leute zuspammen, Allianzen schmieden (siehe Punkt 14) usw. Die Reichweite und Schlagkraft von Social Media ist nicht geringer als die von den traditionellen Medien.

      1. Promo-Artikel

Dieser Punkt aus unserer Mobile App Marketing Guideline ist eine Kombination von den Punkten 4, 9, 13 und 15. Ob App Review Website, oder eine berühmte Tech-Zeitschrift, ob regionale Tageszeitung oder ein Promo-Artikel auf einer relevanten Social-Media Seite – die Relevanz und die Reichweite sind entscheidend. Dabei ist es manchmal besser in einem mittelgroßen Blog erwähnt zu werden, als in einem großen Online-Magazin. Bei Techcrunch sind Sie schon heute Nachricht von gestern während ein kleinerer Blog länger Traffic schicken kann.

      1. Eigene Website

Eine eigene Website für die App wird von alleine nicht ausreichen, aber schaden wird sie ebenfalls nicht. Auf der Landing Page kann man die App besser beschreiben, als im App Store. Bei der Suche in den Suchmaschinen nach Ihrer App finden die Benutzer oft Ihre Website und können sich besser informieren. Sie können die E-Mail Adressen für Newsletter oder kommenden Launchs sammeln usw.

      1. List Building und Newsletter

Siehe Punkt 10, nur dass Sie die E-Mails können auch direkt in der App sammeln können, z. B. wenn die Benutzer sich in der App anmelden müssen. Sie können ab und zu an die registrierten Benutzer Newsletter schicken und damit versuchen die passiven User zu aktivieren.

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Offline Marketing

      1. PR

Genius camp auf computer BildDie Presse kann zu einem entscheidenden Faktor werden. Der kürzeste Weg zu Ruhm führt über einen guten Fernsehbericht, oder zumindest über einen Artikel in einer großen Zeitschrift. Diese App Marketing Strategie hat schon viele unbekannte Apps zu den Stars gemacht. Das beste Beispiel dazu – Lovoo App. Auch wir haben unsere App “Genius Camp” mit Hilfe von PR popularisiert.

PR an sich ist nichts Neues und ich verzichte an dieser Stelle darauf, hier zu weit ins Detail zu gehen. Generell: Es hilft wenn Sie 1. gute Verbindungen zur Presse haben, 2. die richtigen Ansprechpartner innerhalb der Redaktionen finden können (es ist relativ einfach) 3. Ihre App am Telefon gut pitchen können

      1. Guerilla Marketing

Hier gehören alle nicht-traditionelle App Marketing Methoden. Bei Guerilla Marketing spielt nicht Budget die Hauptrolle. Vielmehr geht es um Ihren Einfallsreichtum. Sei es das Veranstalten der Studenten-Partys (Tinder, lesen Sie hier mehr dazu), oder ein Spiel namens Four Square (wofür Sie nur Kreide und Gummibälle brauchen), veranstaltet direkt im Stadtzentrum durch Foursqaure– es gibt genug Showcases.

      1. Partnerschaften

Wieder mal eine Mobile App Marketing Methode, bei der das Netzwerken ins Spiel kommt. Das Prinzip ist ganz einfach, A kann etwas, was B nicht kann, B bietet etwas, was A braucht. Also entwickelt A für B eine kleine App, dafür dass B die App von A an Millionen von „Followers“ kommuniziert. Oder Peter macht für die App von Paul Promotion und bekommt dafür ein „Revshare“ (Revenue Share = Gewinnbeteiligung).

      1. Messen

Eine etwas aufwändigere Methode in unserem App Marketing Guide. Es gibt viele Vorteile beim Ausstellen eigener App auf einer Messe. Mehr dazu in einem unserer folgenden Artikel.

      1. Press Kit und Launch Material

Es ist nicht verkehrt, wenn Sie im Rahmen Ihrer Mobile App Marketing Strategie oder App Launches die notwendigen Materialien der Presse zur Verfügung stellen. Dazu gehören Icon, Screenshots, Logo, Präsentation. Sie können das Ganze im Download Bereich auf Ihrer Website platzieren. Vergessen Sie ebenfalls nicht, diese Unterlagen an die entsprechenden Redakteure im Rahmen einer PR Kampagne zuzuschicken (siehe Punkt 12).

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last but not least:

Black Hat

      1. Black Hat App Marketing Strategie

black hat marketing

Wenn schon alles andere nichts bringt, dann kommt für manche (übrigens man besagt auch viele bekannte Namen) auch Black Hat App Marketing Strategie in Frage. Wenn Sie diesen Artikel gelesen haben, dann wissen Sie worauf es bei der App Store Optimierung ankommt: Anzahl der Downloads und Reviews. Nun, diese beide Faktoren kann man „faken“. Dafür gibt es sogar eine eigene Industrie, mit einem eigenen Namen – Shuabang, deren fleißige Mitarbeiter/innen Ihnen gerne zur Verfügung stehen. Versuchen Sie es aber auf eigene Gefahr. A. Viele Akteure sind (wie immer im Black Hat Bereich) ziemlich dubios und geben keine Geld zurück Garantie. B. Wenn den App Stores Ihre Tricks auffallen, wird Ihr Developer Account einfach gesperrt.

Zusammenfassung

Wer unseren App Marketing Guide bis zu Ende gelesen hat, bekommt von mir eine Tasse Kaffee spendiert. Schreiben Sie einfach an hallo@app3null.com und schicken Sie bloß keine Projektanfragen (ein Scherz!).

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Grundlagen der App Store Optimierung (ASO) https://app3null.com/app-store-optimierung-aso/ Thu, 11 Jun 2015 20:31:39 +0000 http://app3null.com/?p=1296 Update: hier finden Sie unseren Mobile App Marketing Guide

ASO ist eine „jüngere Schwester“ von SEO, die rasant an Bedeutung gewinnt. Hintergrund: Die Anzahl der Apps in den App Stores steigt blitzschnell an. Stand im Mai 2015:

ASO

Quelle: Statista.com

Das bedeutet: die guten alten Zeiten, als es genug war eine neuartige App zu veröffentlichen und gleich eine hohe Anzahl an Downloads zu bekommen, sind endgültig vorbei. Die App Entwicklung und Veröffentlichung verwandelt sich von einer „Goldgräber-Branche“ zu einem traditionellen Business-Feld, in dem Marketing eine entscheidende Rolle spielt.

Es gibt viele Möglichkeiten für App Marketing und einen ersten groben Überblick können Sie hier bekommen. Wir werden aber in der Zukunft einen ausführlichen Guide erstellen!

Was ist ASO

ASO (App Store Optimierung, oder App Store Optimization) , ist ein Oberbegriff für eine Reihe von Maßnahmen, die darauf abzielen, die Positionierung, sogenanntes „Ranking“, der Applikationen in den entsprechenden App Stores zu verbessern und dadurch die App auffindbarer zu machen, sowie die Anzahl der organischen Downloads zu steigern.

Warum ASO

Ungefähr die Hälfte der Downloads kommen nach der Suche in den App Stores zustande. Die Daten, die letztes Jahr auf Techcrunch veröffentlicht wurden, zeigen ganz klar wie wichtig die organischen Downloads für die Apps sind:

App Store Optimierung

app marketing

Quelle: Techcrunch

Somit wäre die Suche in den App Stores deutlich wichtiger als eine Veröffentlichung der App in Top Charts oder unter „featured“ Apps im App Store.

Fazit: ASO, also App Store Optimierung, ist eine Grundlage jeder App Marketing Kampagne!

Welche Faktoren werden bei dem Ranking der Apps im App Store berücksichtigt?

Als erstes darf mannicht vergessen, dass wir über zwei verschiedene App Stores sprechen, einmal Google Play und einmal iTunes. Es gibt einige wichtige Unterschiede zwischen den beiden Stores, selbst wenn die Grundlagen relativ gleich sind.

App Store Optimierung (ASO): Faktoren im Überblick

On-Faktoren (App Beschreibung)

1. Name der App
2. Beschreibung
3. Suchbegriffe (nur in iTunes)
4. Icon
5. Screenshots

Off-Faktoren

1. Anzahl der Downloads im App Store
2. „Momentum“, d. h. positive/negative Veränderung der Anzahl der Downloads innerhalb eines bestimmten Zeitraums
3. Durchschnittliches Rating und Anzahl der Ratings
4. Downloads vs. Deinstallationen
5. App Nutzung (wie oft und wie lange die App von Benutzern verwendet wird)
6. Zeit-Faktor (neue Apps ranken besser)

Einige von diesen Faktoren können von Ihnen beeinflusst werden, insbesondere die On-Faktoren, andere dagegen sind kaum oder nur sehr schwer beeinflussbar.

On-Faktoren in App Store Optimierung (ASO)

Name der App

Wahrscheinlich einer der wichtigsten Faktoren der ASO. Der Name signalisiert den App Stores, was die App macht und welche Suchbegriffe für die App relevant sind. Zum Beispiel:

runtastik

resultiert in:

aso 2

Also: unter anderen Faktoren ist der Name von Runtastic App einer der Gründe, warum Runtastic für den Suchbegriff „Joggen“ auf Platz 1-2 beheimatet ist.

Beschreibung

Die Beschreibung dient einerseits der besseren „Aufklärung“ des Besuchers darüber, was die App an sich macht, andererseits wird über die Beschreibung ebenfalls gleichzeitig der Suchalgorithmus von den App Stores „angesprochen“ und die relevanten Keywords werden explizit signalisiert. Bleiben wir bei „Runtastic“: wenn Sie die Beschreibung der App lesen, werden Sie sehen, dass die gleichen Suchbegriffe, die Sie im Namen gesehen haben, „sicherheitshalber“ auch in der Beschreibung wiederholt werden (selbstverständlich für die armen Nutzer, die immer noch nicht verstanden haben wann Runtastic einzusetzen ist 🙂 ).

Feld für die Suchbegriffe

iTunes (wohl gemerkt nicht Google Play) gibt Ihnen zusätzlich explizit die Möglichkeit, die relevanten Suchbegriffe einzeln aufzulisten. Wichtig: Sie haben 100 Zeichen, inkl. Kommas, Leerzeichen usw. Verwenden Sie diese 100 Zeichen möglichst effizient. Verzichten Sie auf Leerzeichen und benutzen Sie nur Kommas. Hier müssen Sie auch nicht unbedingt die Keywords aufschreiben, die im Namen schon erwähnt wurden, sondern können andere Suchbegriffe auswählen.

Icon

Icon signalisiert den Benutzern Ihren Brand, hebt Ihre App von den anderen Apps ab, lenkt die Aufmerksamkeit auf sich. Versuchen Sie das Icon im Einklang mit dem Namen zu bringen (siehe wiederum Runtastic).

Screenshots

Auch wenn die Screenshots eher Teil des allgemeinen Marketings als von ASO darstellen, sind sie trotzdem wichtig für Ihre App bzw. für die Downloads. Viele machen hier einen Denkfehler und stellen den tatsächlichen Screenshot rein. Dabei können „Screenshots“ als Werbebanner genutzt werden, d. h. Sie können den potentiellen Usern Ihrer App schrittweise erklären, wie die App funktioniert. Sehr hilfreich ist in diesem Kontext ebenfalls ein Erklärungsvideo.

Wie Sie sehen gibt es eine beschränkte Anzahl an Werkzeugen, die Ihnen zur Verfügung stehen, damit Sie an App Store und an die Benutzer den Inhalt und Ausrichtung Ihrer App weitergeben. Das ist der erste Schritt in der App Store Optimierung. Wenn alles richtig gemacht wird (unter der Annahme, dass Ihre Nische nicht viel zu stark umkämpft ist), können Sie nur anhand dieser Maßnahmen eine stabile, wenn auch nicht zu hohe Anzahl der Downloads erreichen.

Wenn Sie aber höhere Erfolge mit Ihrer App erzielen möchten, sollten Sie auch die Off-Faktoren der App Store Optimierung (ASO) berücksichtigen.

Anzahl der Downloads

Diese Metrik ist einer der wichtigsten Einflussfaktoren, was die Rankings in den App Stores angeht. Bei Google Play spielt dieser Punkt eine geringere Rolle, bei Apple dagegen eine weitaus größere. Generell sind die Ranking-Faktoren in iTunes linearer und einfacher zu beeinflussen als in Google Play, da Google eine längere Tradition in der Entwicklung der Suchalgorithmen besitzt.

Wichtiger als eine absolute Anzahl der Downloads, ist das Verhältnis der Downloads zum Zeitraum, d. h. Momentum der App. Man kann die Anzahl der Downloads relativ einfach (wenn auch nicht immer günstig) beeinflussen, z. B. über Performance Marketing Kampagnen, Presse-Berichte oder schlicht und einfach durch Zukauf von Downloads.

Durchschnittliches Rating

Selbstverständlich werden die Apps mit besseren Ratings besser platziert, wobei die Anzahl der Bewertungen an sich sogar wichtiger ist, als deren „Qualität“. Die Anzahl der Ratings können über verschiedene Wege beeinflusst werden. So können z. B. Benutzer dazu motiviert werden, die Reviews abzugeben. Sie können Ihre Freunde und Bekannte darum bitten. Ebenfalls gibt es viele Möglichkeiten die Ratings zu kaufen.

App Nutzung

Diese Metrik ist besonders für Google Play relevant. Dazu gehört z. B. das Verhältnis der Installationen vs. Deinstallationen, die durchschnittliche Zeit der Nutzung und ähnliches. Diese Merkmale sagen viel über die Qualität der App aus und werden insbesondere von Google als einige der Ranking-Faktoren gewertet.

Zeit-Faktor

Die neuen Apps ranken in Stores meistens besser. Nicht selten werden die meisten Umsätze in der ersten Woche nach dem Release gemacht. Ein typisches Beispiel eines Einkommen-Berichts:

app store optimization

Quelle: http://jaredsinclair.com

Hier noch ein Beispiel, welches die Anzahl der Downloads nach der Veröffentlichung zeigt:

ASO 3

Selbstverständlich gibt es weitere ASO Faktoren, die ebenfalls eine Auswirkung auf das Ranking haben, die tatsächlichen Suchalgorithmen von App Stores sind aber nicht bekannt. Somit müssen wir uns erst mal auf diese Faktoren beschränken.

Was das Ganze für Sie bedeutet

1. App Store Optimierung (ASO) ist eine Grundlage für jede Marketing Kampagne und ein Muss für jede App.
2. Sie können versuchen die entsprechenden Maßnahmen selbst umzusetzen oder eine Agentur beauftragen, jemand muss es aber machen!
3. Einige Faktoren können beeinflusst werden, einige eher schwierig. Unter Umständen brauchen Sie ein solides Budget um für besonders umkämpfte Keywords gut zu ranken.
4. Es gibt viele Tools, mit deren Hilfe Sie die Erfolge überprüfen können. Generell ist es trotzdem ratsam, sowohl die ASO als auch die Analytics-Maßnahmen den Profis zu überlassen!

Hoffentlich konnte dieser Artikel Ihnen einen ersten Überblick über App Store Optimierung verschaffen. Bei Fragen, Anfragen und Danksagungen können Sie uns eine Nachricht auf diese E-Mail Adresse schicken: hallo@app3null.com.

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Apps monetarisieren – Mit Apps Geld verdienen https://app3null.com/apps-monetarisieren/ https://app3null.com/apps-monetarisieren/#comments Fri, 03 Apr 2015 13:12:41 +0000 http://app3null.com/?p=1165 Einleitung

In diesem Artikel besprechen wir NICHT die Apps, mit deren Hilfe man kleines Geld verdienen kann (wer danach sucht, findet einige interessante Apps hier), sondern wie man als App Publisher mobile Apps monetarisieren kann.

Die Struktur des Artikels:

Erfolgsgeschichten

Die Situation auf dem Markt

Monetarisierung von Apps

Mobile Geschäftsmodelle

Fazit

Traum…

Zunächst einige Erfolgsgeschichten zur Inspiration:

  • „Yo“ – „It’s that simple“, oder eine Geschichte, wie man mit einer dummen Idee Investitionen in Höhe von 1.5 Mio. erzielt und danach die App sogar nützlich macht.
  • iShoot: Ethan Nicholas brauchte Geld, um medizinische Rechnungen zu begleichen. Er hat ein wenig die Programmiersprache C gelernt und angefangen iPhone Apps zu schreiben. Ergebnis: Die App iShoot bringt innerhalb der ersten 7 Monaten eine Million Dollar ein.
  • „Tap Tap Revenge“, entwickelt von Bart Decrem. Die App hat ihrem Entwickler innerhalb von 3 Monaten 100.000 $ eingebracht.
  • Jeder kennt Apps wie beispielsweise WhatsApp, Snapchat, Tinder usw. Die Gründer dieser App-Startups sind alle zu Milliardären geworden.

Diese Liste könnte noch lange fortgesetzt werden. Es gibt Tausende von Firmen und Einzelentwicklern, die während des mobilen Gold-Rausches ein Vermögen verdient haben. Und viele weitere werden noch folgen – vielleicht ja auch Sie…

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…und Realität

… Aber zurück zur Realität. Die zwei bedeutendsten App Stores (von Apple und von Google) bieten heute jeweils mehr als 1,3 Millionen Apps an. Sie finden höchstwahrscheinlich irgendeine App zu jeder Idee, die Ihnen spontan einfällt. Bei den meisten Apps handelt es sich um sogenannte Zombies: sie bekommen weder Downloads, noch Rezensionen, noch bringen sie den Entwicklern Geld.

Der Goldrausch hat einige viele Laien angelockt, die 1. keine eigene interessante Idee haben, 2. nicht das technische Knowhow oder die benötigte Erfahrung besitzen, 3. nicht genug Budget haben, um gute Entwickler und „Growth Hacker“ zu bezahlen, und 4. selbst kein Marketing betreiben können. Als Ergebnis findet man im App Store jede Menge nutzloser Apps .

Aber sogar Apps, die bei den Usern gut angekommen sind, haben nicht das Geld eingebracht, mit dem die Entwickler gerechnet haben. Hier können Sie detaillierte Zahlen zu einer solchen Geschichte finden.

Die Stimmung unter Entwicklern schwankt zwischen Euphorie und düsterer Antizipation, dass „die alten Tage vorbei sind“. Aber ist es wirklich so? Lohnt es sich überhaupt noch in die App Entwicklung einzusteigen? Die Antwort ist „ja“.

Und zwar lohnt sich die Entwicklung von Apps aus folgenden Gründen auch heute noch:

  • Sogar wenn es heutzutage deutlich mehr Apps gibt, als vor einigen Jahren, ist die Anzahl noch immer bedeutend kleiner als die Anzahl an Websites zur gleichen Thematik. Suchen Sie z. B. nach „Kleidung kaufen“ im App Store und bei Google. Im App Store finden Sie dazu aktuell (02.04.15) 10 Ergebnisse (im Google Store mehr, da der Suchalgorithmus anders funktioniert), bei Google.de sind es 13.500.000 direkte und verwandte Suchergebnisse.
  • Die Suchalgorithmen der App Stores sind noch nicht ausgereift und lassen sich relativ einfach beeinflussen, was sowohl Vorteile als auch Nachteile mit sich bringt. Man kann diese Tatsache aber für sich nutzen. Alles in allem ist es viel einfacher mit ASO (App Store Optimization) eine gute Position zu erreichen, als mit SEO (Search Engine Optimization) im Web.
  • Das stärkere Wachstum von Mobile Traffic vs. Web Traffic wird auch in den kommenden Jahren anhalten.
  • Trotz großer Konkurrenz auf dem Markt, gibt es noch viele Nischen, die deutlich weniger umkämpft sind, als die „Star-Nischen“ wie z. B. mobile Gaming.
  • Neue mobile Technologien bieten immer wieder neue Chancen, sich zu behaupten.
  • Man kann heutzutage sehr einfach Apps monetarisieren, so viele Möglichkeiten dafür gab es noch nie!

Alles in allem lohnt es sich in die App Entwicklung einzusteigen, wenn man:

  • Versteht, dass „die alten Tage vorbei sind“, und man bereit ist, für die App auch mal ein wenig Marketing zu betreiben, anstatt zu warten, dass alles von alleine läuft.
  • Neben den reinen Entwicklungskosten, die Marketing- und Weiterentwicklungskosten stemmen kann. Übrigens, in unserem Guide können Sie mehr über das App Marketing erfahren!
  • Sich für eine bestimmte, unterbewertete Nische entscheidet, anstatt das nächste Facebook, Tinder und Co. entwickeln zu wollen.
  • Fachliches oder technologisches Knowhow besitzt, das von anderen nicht einfach nachgeahmt werden kann.

Fazit: Das Mobile Business wird reifer und untersteht gleichen Gesetzmäßigkeiten wie die anderen, traditionellen Geschäfte. Aber Wachstum und Potential sind immens – und somit auch die Möglichkeiten mit Apps Geld zu verdienen!

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Möglichkeiten für die Monetarisierung der Apps

Sie haben sich also entschieden, dass Sie doch zu einem Appreneur werden wollen. Aber wie verdient man mit Apps eigentlich Geld? Es gibt mittlerweile zahlreiche Möglichkeiten eigene Apps zu monetarisieren. Wir zeigen Ihnen nur einige der wichtigsten Modelle dafür.

Kostenpflichtige Apps

Mit Apps Geld verdienen

Das „selbstverständliche“ Geschäftsmodell, das leider in letzter Zeit nicht mehr so selbstverständlich ist. Die Idee ist ganz einfach: der Download einer App kostet etwas, z. B. 1 oder 2 Euro.

Vorteile:

  • Sie verdienen pro Download eine feste Summe ( -30% für die Stores)

Nachteile:

  • Ihre App bekommt deutlich weniger Downloads als die kostenlosen Apps.
  • Dadurch kann man nur schwer eine schnelle Popularisierung und große Downloadzahlen erreichen.
  • Der meiste Umsatz wird in der Release-Woche gemacht, danach sinken die Umsätze deutlich.

Geeignet hauptsächlich bei Apps mit einem eindeutigen Nutzen für die Benutzer, insbesondere für Fachleute, Geschäftsleute usw., die gleichzeitig wenig Konkurrenz aufweisen.

Werbenetzwerke

Admob, iAD usw. Vom Aufbau her ähnlich wie Adsense. Sie zeigen also den Besuchern Ihrer App Banner in verschiedener Form, die User klicken darauf und werden zu einer anderen App oder Website weitergeleitet. Sie bekommen Geld für jeden Klick gutgeschrieben. Zu dieser Kategorie kann man auch diverse Mobile Affiliate Netzwerke zählen. Sie melden sich dort als Publisher an und stellen Ihre App für die Veröffentlichung der Werbung zur Verfügung.

Vorteile:

  • Sie zahlen keine 30% an die jeweiligen Stores.
  • Funktioniert gut bei kostenlosen Apps, so geben Sie den Usern eine Möglichkeit, die gesamte App kostenlos zu nutzen. Bei Traffic-intensiveren Apps kann man auch mit Werbung gut verdienen.

Nachteile:

  • Viele Besucher empfinden die Werbung als einen Störfaktor.
  • Oft ein zu geringes CPC, in vielen Fällen verdienen Sie gerade mal 1-2 Cent pro Klick. Insbesondere wenn die Klicks aus dem Ausland kommen.

Um die Anzahl der Impressionen und die Click-Through-Rate zu erhöhen, müssen Sie die Menge an Werbeanzeigen in der App stark erhöhen. Das senkt selbstverständlich die Zufriedenheit mit Ihrem Produkt.

In-App-Käufe

Apps monetarisieren

Sie verkaufen in der App ein immaterielles Gut

Vorteile

  • Keine nervige Werbung
  • Auf Basis von IAP kann man ein regelrechtes Geschäftsmodell entwickeln, bei dem die Benutzer immer wieder (ganz wichtig – immer wieder, anstatt einmalig) In-App Güter kaufen müssen/können. Bei Candy Crash beispielsweise müssen Sie immer neue Levels freischalten.

Nachteile

  • Apple und Google kassieren 30% aller Verkaufseinnahmen!
  • Sehr oft werden Modelle mit IAP (In-App Purchases) missbraucht und die Benutzererfahrung leidet sehr darunter.
  • Geiz: viele User sind nicht bereit auch nur einen Euro für IAP auszugeben. Es ist immer nur ein kleiner Anteil der Benutzer bereit, die In-App-Käufe zu tätigen.

Ähnlich wie IAP funktioniert das sogenannte Paywall Modell. Dies ist nichts anderes als ein Abonnement, bei dem die Benutzer in gewissen Abständen Geld zahlen um den Content der App nutzen zu können. Ein Beispiel dazu wäre die App Umano.

Verkauf von materiellen Gütern und Leistungen

Die App von Zalando beispielsweise ist nichts anderes als eine Mobile Commerce App, mit der Sie die Kleidung genauso kaufen können wie auf der Website.

Vorteile

  • Ermöglicht es dem offline oder Web-pure Business auch auf dem mobilen Markt tätig zu werden.
  • Gibt die Möglichkeit ein Geschäftsmodell ohne Beschränkungen durch IAP, Pricing Tiers, „Store-Steuer“ und sonstiges aufzubauen.

Nachteile

  • Notwendigkeit einer App nicht immer gegeben. Das typische Dilemma: mobile Website vs. Mobile App.
  • Ohne Internet kaum nutzbar.

Offline Aufwand, das Modell läuft nicht von alleine (wie die Werbung oder IAP), man muss eine offline Logistik aufbauen.

Affiliate Marketing

Genauso wie im Web Bereich, kann man mit Affiliate Marketing ebenfalls Apps monetarisieren. Sie melden sich bei einem der Affiliate-Netzwerke an (oder bei vielen), registrieren sich für diverse Affiliate Programme und listen die Produkte in der App auf. Die User klicken auf die Produkte und werden zu den Shops von Drittanbietern weitergeleitet. Kaufen die Benutzer etwas in diesen Shops, so bekommen Sie Ihre Provision. Beispiele für solche Apps: MyBestBrand, Drezzoo

Vorteile

  • Keine Werbung, kein IAP notwendig, alle Funktionen stehen den Usern frei zur Verfügung, ohne dass sie sich dabei durch die Werbung belästigt fühlen.
  • Klares, skalierbares Geschäftsmodell und (sehr wichtig!) viele User tendieren dazu immer wieder etwas zu bestellen

Nachteile

  • Von Advertisern abhängig, typische Probleme die beim Affiliate Marketing auftauchen.
  • Eigener Content nur beschränkt, hauptsächlich bieten Sie den Content von Drittanbietern an.

Mühsam, sich bei vielen Anbietern zu registrieren und die Produktlisten zu pflegen.

Benutzerdefinierte Werbebanner und Drittinhalte

App Werbung

Eine weitere Möglichkeit um eine App zu monetarisieren. Hier integrieren Sie als Publisher/Entwickler der App die Inhalte oder Werbebanner von anderen Anbietern und kassieren das Geld direkt von den Advertisern. Als Anbieter einer Diät-App beispielsweise, veröffentlichen Sie die News, Promos, Banner oder den Content einer „Healthy Food“ Kette. Beispiel: Nutrino

Vorteile

  • Sie als Publisher wählen selbst, welche Werbung Sie veröffentlichen und in welchem Format. So können Sie das optimale Format und den perfekten Content für Ihre App bzw. Nutzer auswählen.
  • Die Nutzer verstehen oft überhaupt nicht, dass es sich dabei um Werbung handelt.
  • Sie können die Preise direkt mit den Advertisern verhandeln und müssen das Einkommen mit niemandem teilen (insbesondere nicht mit den App Stores).

Nachteile

  • Diese Werbeform steht Ihnen erst dann zur Verfügung, wenn Sie eine bestimmte Nutzeranzahl und Popularität erlangt haben.
  • Suche nach den Partnern und Verhandlungen sind mit Aufwand verbunden, ebenfalls die Veröffentlichung der benutzerdefinierten Werbung. Bei AdMob dagegen läuft der ganze Prozess nach der Integration vollautomatisch ab.

Das sind die wichtigsten Möglichkeiten eine App zu monetarisieren und damit Geld zu verdienen. Aber mit welchen Strategien können Sie dieses Wissen auch praktisch anwenden?

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Drei Beispiel-Strategien und Mobile Geschäftsmodelle

App Reskinning

Eine Plage für die App Stores, aber gleichzeitig eine gute Möglichkeit schnell eine ganze Flotte an Apps aufzubauen und einen konstanten Geldfluß zu sichern.

App Reskinning bedeutet nichts anderes, als eine vorhandene App (Ihre oder ein fremde App, deren Quellcode Sie gekauft haben) immer wieder unter verschiedenen Namen und mit marginalen Anpassungen zu veröffentlichen. Sie haben sich wahrscheinlich oft gewundert, woher die ganzen „Flappy“ Apps kommen. Das ist eines der besten Beispiele für das App Reskinning. Jemand hat eine App entwickelt, die gut lief. Jemand hat diese Idee kopiert. Anschließend hat ein anderer Entwickler den Quellcode einer ähnlichen App zum Verkauf veröffentlicht und als Ergebnis davon stehen heute dutzende von Flappy-Anwendungen zum Download bereit.

Vorteile

  • Eine Möglichkeit schnell, einfach und günstig zur eigenen App zu kommen.
  • Es ist möglich, relativ schnell eine große Menge an eigenen Apps aufzubauen und dadurch das breite Publikum zu erreichen.
  • Jede App wird Cash generieren und als Ergebnis kommt man zu einem stabilen monatlichen Einkommen.
  • Man kann die Flotte verkaufen!

Nachteile

  • Wenig innovativ: Man erzeugt keine neuen Apps, sondern kopiert die vorhandenen.
  • Nur selten kommt man an eine „Killer-App“, die richtig gut läuft. Vielmehr bekommt man als Ergebnis viele minderwertige Apps, die man der Welt auch ruhig ersparen könnte.
  • Nach den ersten Tagen, in denen die App am häufigsten heruntergeladen wird und 90% des Umsatzes generiert werden, nehmen die Downloads und Aktivitäten stark ab und die App landet in der Horde der Zombie-Apps.
  • Keine App an sich ist ein nachhaltiges Geschäftsmodell, jede App ist nur ein kleiner Bestandteil des Reskinning-Konzepts
  • Ein neues WhatsApp oder Tinder ist nicht drin….

Mehr über Reskinning erfahren Sie hier und hier.

Für ein laufendes Geschäft einen mobilen Kanal eröffnen

Mobile ist für Web das was Web für Offline in den 90er Jahren war: wer nicht dabei sein wollte hat verloren! Genauso MUSS jeder eCommerce Betreiber sich überlegen, wie er mit dem mobilen Trend umgeht. Viele führende eCommerce Unternehmen haben schon eine eigene mobile Strategie entwickelt, viele sind gerade dabei, einige hinken hinterher und sparen Geld an der falschen Stelle (mehr zu den Kosten der App Entwicklung und hier unser App Kosten Rechner).

Diese Strategie ist selbstverständlich nur für diejenigen relevant, die schon ein existierendes off- oder online Geschäft haben. Für diese Personen oder Firmen steht eine neue großartige Möglichkeit offen, neue Märkte zu erschließen und neue Kundenkreise zu erreichen.

Der Königsweg

Das ganz große Geld liegt aber woanders: Tinder, Snapchat, Instagram, WhatsApp… Alle diese Apps haben einige Gemeinsamkeiten:

  • Alle sind schwer VC finanziert.
  • Die Apps sind wachstumsorientiert, d. h. investieren großes Geld in das Wachstum und laufen lange ohne Umsätze – und dadurch selbstverständlich auch ohne Gewinn. Sie konzentrieren sich auf eine möglichst große Verbreitung.
  • Die Hauptwährung bei solchen Apps ist die Anzahl der Nutzer, die Nutzerinteraktion und die Viralität.
  • Netzwerkeffekte spielen eine große Rolle!
  • Sehr oft haben die Betreiber kein klares Geschäftsmodell und fangen mit den Gedanken über die Monetarisierung der Apps erst an, wenn eine bestimmte (in meisten Fällen – globale) Verbreitung bereits erreicht wurde.

Wie Sie solche Apps entwickeln und wie Sie zu VC Geldern kommen, ist eine andere Geschichte und wird den Rahmen dieses Artikels sprengen. Aber gerne verweise ich Sie auf einige inspirierende Artikel: zu WhatsApp, ein interessanter Blog über mobile Strategien und eine hilfreiche Lektüre (Disclaimer: es handelt sich NICHT um Affiliate Links!)

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Fazit

Trotz einer gewissen „App-Müdigkeit“ bei den Verbrauchern, ist das Mobile Development und Mobile Marketing nach wie vor ein rasant wachsender Markt. Die erste Euphorie mag zwar vorbei sein, aber die neuen Facebooks, WhatsApps und Snapchats stehen bestimmt schon in den Startlöchern! Durch eine kluge Strategie und die Wahl einer passenden Monetarisierungsform können Sie mit den mobilen Apps auch in den kommenden Jahren noch ordentlich Geld verdienen.

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Drei Wege zur eigenen App https://app3null.com/drei-wege-zur-eigenen-app/ Mon, 03 Nov 2014 21:57:34 +0000 http://app3null.com/?p=1079 Eine eigene App kann sich auf verschiedene Weise lohnen: Man kann die App selbst verkaufen, sie als Werbeprodukt nutzen, den Service für Kunden verbessern oder einfach die Welt mit einem nützlichen Programm beschenken.

Sie sind überzeugt, dass Ihnen eine App helfen kann, und wissen auch schon genau, was sie alles können soll? Dann stehen Ihnen drei verschiedene Wege offen, wie aus der Idee Wirklichkeit werden kann. Sie können die App selbst programmieren, Sie mit einem App-Baukasten erstellen oder sich die App programmieren lassen.

Im Folgenden stellen wir Ihnen alle drei Möglichkeiten vor und helfen Ihnen dabei, sich für die richtige Methode zu entscheiden. Jede Option bekommt einen eigenen Abschnitt in diesem Artikel:

1. Apps selbst programmieren
2. Einen App-Baukasten nutzen
3. Die App von Experten programmieren lassen
4. Zusammenfassung

Die Entscheidung zwischen den Möglichkeiten ist nicht einfach und vielleicht sind Sie auch nach dem Lesen dieses Artikels noch unschlüssig. Sie können uns aber ganz einfach unter 030 47050285 anrufen, dann beraten wir Sie zu Ihrem individuellen Fall und helfen Ihnen dabei, die richtige Lösung zu finden.

Apps selbst programmieren

Wer sich gerne auf neue Herausforderungen stürzt und sich neue Fähigkeiten aneignet, spürt sicher die Versuchung, sich sofort an den PC zu setzen und zu versuchen, die App einfach selbst zu programmieren. Vorteile hat hier natürlich derjenige, der schon programmieren kann. Am besten Java oder C++. Aber auch ohne Vorkenntnisse ist es dank einer Vielzahl an Anleitungen und Einführungen möglich, die Pläne umzusetzen.

Das gilt übrigens für beide Plattformen, Android und iOS. Bei letzterem müssen Sie aber bedenken: Für das iOS muss man auch Apple-Geräte für die Entwicklung benutzen. Wenn Sie also Windows oder Linux verwenden und sich nicht extra ein Apple-Produkt zulegen wollen, steht Ihnen nur die Entwicklung für Android offen. Wenn Sie sich nicht zwischen den beiden Plattformen entscheiden können, gibt übrigens dieser Artikel einige Informationen, die Ihnen weiterhelfen können.
Für die iOS-Entwicklung brauchen Sie außerdem die Entwicklungsumgebung Xcode. Zum Lernen der technischen Grundlagen und der notwendigen Programmiersprachen eignet sich das sehr einsteigerfreundliche Tutorial Eigene iPhone / iPad App entwickeln.

Wer es gerne etwas ausführlicher hat, kann sich auch das kostenlos online zur Verfügung gestellte Buch Apps programmieren für iPhone und iPad zu Gemüte führen.

Zum Programmieren für Android benötigt man zunächst das Android Software Development Kit. Dann sollte man sich die Programmiersprache Java aneignen. Zwar kann man auch andere Programmiersprachen benutzen, aber Java ist gerade für Einsteiger am besten geeignet und auch die meisten Anleitungen im Internet konzentrieren sich darauf. Die beiden folgenden Tutorials sind besonders empfehlenswert:

Anleitung zur Android Programmierung bei Basteldroid

Der große Android Anfänger Guide

Die App einfach selbst zu programmieren macht Spaß und ist natürlich die günstigste Option. Allerdings nur, was das Geld angeht. Man sollte aber nicht unterschätzen, wie viel Zeit es kostet, zunächst alle notwendigen Fähigkeiten zu erlernen und danach die geplante App zu entwerfen, umzusetzen und zu testen. Abhängig davon, wie viel Zeit Ihnen zur Verfügung steht und wie komplex Ihr Projekt ist, kann es mehrere Monate oder sogar über ein Jahr dauern, bis Ihre App endlich fertig ist. Und gerade die Details sind für Anfänger nicht immer einfach zu meistern. Insbesondere, wenn Sie die App nicht nur für sich selbst verwenden wollen, sondern sie veröffentlichen möchten, ist es extrem wichtig, dass die App sicher ist, fehlerfrei funktioniert und benutzerfreundlich gestaltet ist.

Mit dem App-Baukasten zur eigenen App

Etwas schneller und mit weniger Aufwand kommt man zur eigenen App mit einem der vielen verfügbaren Baukästen. Diese sind einfach zu verwenden, meistens recht günstig und das Erstellen der App wird dadurch sehr einfach. Aus vorgegebenen Elementen und mit verschiedenen Vorlagen bastelt man sich einfach die App.

Inzwischen werden sehr viele solche Baukästen angeboten. Die bekanntesten wollen wir Ihnen hier kurz vorstellen:

Apps Builder

− Preis: 9 € bis 49 € im Monat
− Entwicklung für iOS, Android, Blackberry und Windows Phone.
− Kann Websites in Apps umwandeln.
− Vorlagen lassen sich individualisieren.

Shoutem

− Preis: ab 19,90 $ im Monat
− Entwicklung für iOS und Android.
− Sehr gute Auswahl an Vorlagen.

Mobile Roadie

− Preis: 125 € oder 667 € im Monat
− Entwicklung für iOS und Android.
− Einige sehr erfolgreiche Apps wurden mit Mobile Roadie erstellt (z.B. die offiziellen Apps von Christiano Ronaldo und dem San Diego Zoo).
− Extrem viele Optionen, sehr leistungsstarkes Programm.

Appery.io

− Preis: Bis zu 180 $ pro Monat
− Eine kostenlose Version mit stark eingeschränkter Funktionalität steht zur Verfügung.
− Entwicklung für iOS, Android und Windows Phone.
− Viele Plugins für mehr Funktionalität verfügbar.

Mit einem dieser Programme eine App zu erstellen braucht immer noch ziemlich viel Zeit, geht aber deutlich schneller, als die App selbst zu programmieren. Bei den meisten der verfügbaren Anbieter kommen Sie auch recht billig weg. Wenn Sie ungefähr ein halbes Jahr für die App brauchen, reichen wenige hundert Euro.
Dafür sind Sie auch deutlich eingeschränkter, was die Funktionen und Optionen für die Gestaltung angeht. Sobald man etwas speziellere Wünsche hat, wird es mit dem Baukastensystem schwierig. Der Aufbau und die Gestaltung der Apps sehen trotz der unterschiedlichen Vorlagen und Anpassungsmöglichkeiten immer ähnlich aus.

Die App vom Experten programmieren lassen

Schließlich kann man die App natürlich einfach bei einem Profi in Auftrag geben. Das geht schnell, bringt auf jeden Fall die erwünschten Ergebnisse und erspart Ihnen viel Arbeit. Wenn Sie das richtige Team – ich würde da ganz spontan uns vorschlagen – finden, können Sie sich sicher sein, dass die Qualität stimmt und die App genau das macht, was sie soll.

Natürlich ist eine individuell angefertigte App teurer. Je nachdem, was sie alles können soll, kostet es zwischen 800 € und 50.000 €, eine App programmieren zu lassen. Wir haben in einem anderen Artikel schon ausführlich darüber berichtet, mit welchen Kosten Sie bei der App-Entwicklung rechnen müssen und unser Preis-Rechner kann Ihnen noch genauere Infos geben.

Eine App entwickeln zu lassen ist natürlich deutlich teurer als die beiden Bastlerlösungen, spart Ihnen aber auch jede Menge Zeit. Sie müssen nicht selbst arbeiten und erst recht nicht viel Zeit in das Erlernen einer (oder sogar mehrerer) Programmiersprachen investieren. Außerdem können Sie sich darauf verlassen, dass die App funktioniert, dass alle Ihre Wünsche so umgesetzt werden, wie Sie es sich vorstellen, und dass die App sicher ist. Außerdem bekommen Sie von den Entwicklern im Optimalfall Unterstützung bei all Ihren Fragen und Problemen mit der App.

Zusammenfassung

Wie Sie sehen, hat jede der drei Möglichkeiten ihre Vor- und Nachteile. Sie müssen für sich selbst entscheiden, welchen der Wege Sie gehen wollen. Die Entscheidung hängt von vielen Faktoren ab. Wie hoch ist Ihr Budget? Wie gut sind Ihre Fähigkeiten im Programmieren? Wie schnell möchten Sie Ihre App auf den Markt bringen?

apps programmieren lassenDer Artikel hat Ihnen hoffentlich bei der Entscheidung weitergeholfen. Wenn Sie eine ausführlichere Beratung zu diesem Thema wollen, dann melden Sie sich doch einfach bei uns. Wir antworten gerne auf E-Mails an hallo@app3null.com oder über das Kontaktformular, das Sie links auf der Seite öffnen können.

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iOS Entwicklung vs. Android Entwicklung https://app3null.com/ios-entwicklung-vs-android-entwicklung/ Fri, 24 Oct 2014 17:02:26 +0000 http://app3null.com/?p=1047 Eine der ersten Fragen, die wir mit unseren Kunden normalerweise klären ist die nach der passenden Plattform für die geplante App. Es gibt hierfür keine universell gültige Antwort und jeder Fall muss einzeln betrachtet werden. Mit diesem Artikel wollen wir Ihnen dabei helfen, sich einen Überblick über die Vor- und Nachteile der beiden Betriebssystemen zu verschaffen.

Der Artikel besteht aus folgenden Abschnitten:

1. Die wichtigsten Unterschiede zwischen iOS Entwicklung und Android Entwicklung
2. Unterstützte Geräte
3. Die Kosten von iOS Entwicklung und Android Entwicklung
4. Aktuelle Statistiken zur App Nutzung – mit Infografik!
5. Mit welchem System man mehr Geld verdient
6. Welche Plattform ist die erste Wahl?

Wenn Sie sich genauer zu diesem Thema beraten lassen wollen oder auch andere Fragen an uns haben, dann zögern Sie nicht, Kontakt mit uns aufzunehmen. Nutzen Sie dafür einfach das Kontaktformular, schicken Sie uns eine E-Mail an hallo@app3null.com oder rufen Sie uns kostenfrei an unter 030 6098 4900 94.

Die wichtigsten Unterschiede zwischen iOS Entwicklung und Android Entwicklung

Zunächst sollten wir hier festhalten, dass es in diesem Artikel um die Entwicklung von nativen Apps geht. Bei Web Apps sieht das anders aus, da Apps nicht extra für iOS und Android entwickelt werden müssen, stattdessen funktioniert eine Anwendung auf allen Systemen. Wenn Sie Ihr Wissen über die Unterscheidung zwischen nativen, hybriden und Web Apps noch einmal auffrischen wollen: Wir haben hier einen Artikel darüber verfasst.

Die iOS Entwicklung ist von ihrem Aufbau her recht klar vorgegeben. Auf Apple-Geräten verwendet man die IDE Xcode, um die Anwendungen zu erstellen. Diese Entwicklungsumgebung ist speziell für die Programmiersprachen Swift und Objective-C ausgelegt, unterstützt aber auch C und C++. Die Einbindung von anderen Sprachen (wie Java oder Ruby) ist auch möglich, aber etwas aufwendiger. Das Layout kann auch innerhalb des Codes erstellt werden, üblicher ist aber die Verwendung einer externen XIB-Datei, die nur für die optische Gestaltung der App zuständig ist.

Android Apps lassen einem bei der Entwicklung etwas mehr Freiheit. Man benötigt das Android Software Development Kit, das einem die meisten benötigten Werkzeuge zur Verfügung stellt. Die meistgenutzte Programmiersprache bei der Entwicklung ist Java, aber auch C++ und Ruby werden häufig verwendet. Wie auch beim iOS kann das Layout in einer separaten Datei festgelegt werden.

Weil deutlich weniger verschiedene iOS Versionen als Android Versionen auf dem Markt sind und auch die Anzahl der unterstützen Geräte deutlich kleiner ist (siehe nächster Abschnitt), fällt die Testphase bei iOS Apps deutlich unkomplizierter aus und Code bzw. Layout müssen nicht auf so viele verschiedene Gegebenheiten angepasst werden.

Vor der Veröffentlichung im Apple Store werden alle Anwendungen von Apple getestet und nur wenn Sie allen Richtlinien des Unternehmens entsprechen, werden sie veröffentlicht (keine Sorge, wir kennen diese Richtlinien und richten unsere Apps daran aus). Dies dauert meist ungefähr eine Woche. Bei Google Play läuft dieser Prozess deutlich schneller, die App kann direkt hochgeladen werden. Die Anmeldung ist bei beiden Shops kostenpflichtig und kostet im Falle von Google Play einmalig $25, beim Apple Store jährlich $99.

Unterstützte Geräte

Das Apple Betriebssystem iOS läuft heute auf praktisch allen mobilen Geräten der Marke Apple.
• iPhone (1, 3G, 3GS, 4, 4S, 5, 5C, 5S, 6, 6Plus)
• iPad (1, 2, 3, 4, Air)
• iPad Mini (1 und 2)
• iPod Touch (1, 2, 3, 4, 5)
• Apple Watch

Seit der zweiten Generation läuft iOS auch auf dem Apple TV, allerdings eine spezielle Version, die keinen Zugang zum App Store vorsieht. iOS darf nur auf Geräten von Apple installiert werden, deshalb gibt es außer den genannten Geräten keine Smartphones oder Tablets mit dem Betriebssystem von Apple.

Komplizierter sieht die Sache bei Android aus. Viele große Hersteller – wie z.B. Samsung, HTC, Asus und Motorola – produzieren Smartphones, Tablets und andere Geräte mit diesem Betriebssystem. Der Android Quellcode wird von Google als Open Source Software bereitgestellt, weshalb Hersteller ohne großen Kostenaufwand das Betriebssystem auf Ihren Geräten benutzen können. Die Liste der verfügbaren Produkte ist lang, unsere Auflistung deckt deshalb nur die wichtigsten ab.

• Smartphones (Samsung Galaxy S5, Asus Zenfone 4, Motorola Moto G4G, HTC One M8, Amazon Fire Phone, )
• Tablets (Acer Iconia Tab A500, Archos 101 G9, Asus Google Nexus 7, HTC Jetstream, LG G Pad 8.3, Samsung Galaxy Note 10.1, Sony Xperia Tablet Z
• Netbooks (Toshiba AC100, Acer Aspire One D260)
• E-Reader (Sony Reader PRS-T3, Barnes & Noble Nook Glowlight)
• Smartwatch (LG G Watch)

Nicht alle Produkte, die das Betriebssystem Android benutzen, können jedoch auf den Google App Store zugreifen. Die Tablets von Amazon beispielsweise haben nur Zugang zum App Store von Amazon.

Die Kosten von iOS Entwicklung und Android Entwicklung

Wir haben in einem anderen Artikel schon genauer über die Kosten der App-Entwicklung gesprochen und allgemein kann wohl festgehalten werden, dass die Kosten nicht sonderlich weit voneinander abweichen.

Die Kosten für den Developer Account, der für die Veröffentlichung von Apps in den jeweiligen App Stores notwendig ist, betragen bei Google Play einmalig $25 und bei Apple $99 im Jahr. Damit sind sie wohl einer der kleinsten Kostenpunkte bei der Entwicklung Ihrer App. Dafür streichen die Shops auch bei den Verkäufen Ihrer Apps noch einmal Geld ein: Ganze 30% Ihrer Gewinne bleiben bei Google bzw. Apple.

Den größten Teil der Ausgaben macht selbstverständlich die Entwicklung selbst aus. Hier zeigen sich auch die deutlichsten Unterschiede zwischen den beiden Betriebssystemen. Bei der iOS Entwicklung muss man mit einem etwas höheren Stundenlohn der Entwickler rechnen. Das Programmieren der Apps gestaltet sich etwas komplizierter und kann länger dauern. Bei der Android Entwicklung muss dafür länger getestet werden. Wegen der sehr großen Anzahl an verschiedenen Geräten, auf denen die App problemlos funktionieren und gut aussehen muss, kann das einiges an Zeit in Anspruch nehmen und gleicht dadurch die Mehrkosten für die iOS Programmierer beinahe aus.

Insgesamt sind die Kosten bei der App Entwicklung für Apple Systeme in den meisten Fällen etwas höher als für Android. Der Unterschied ist aber zu gering, als das er einen großen Einfluss auf Ihre Entscheidung nehmen sollte.

Aktuelle Statistiken zu den App Stores

Die Verkaufszahlen von Apps stiegen in den letzten Jahren beinahe exponentiell an. Während 2012 noch 1,7 Milliarden Apps heruntergeladen wurden, rechnen Experten für 2014 mit einer Verdopplung dieser Zahl. Am schnellsten steigt zwar die Anzahl der kostenlosen Downloads, aber auch bei kostenpflichtigen Apps und solchen mit In-App-Abrechnung steigen die Umsätze beständig.

Die folgende Infografik zeigt noch einige weitere interessante Daten zur aktuellen Situation des Marktes. Ein besonderes Augenmerk liegt dabei natürlich auf den Unterschieden zwischen Android und iOS.

iOS Entwicklung vs. Android Entwicklung

Mit welchem System man mehr Geld verdient

Die Zahlen sind hier recht eindeutig: Während zwar viel mehr Apps für Android heruntergeladen werden, sind die Umsätze bei iOS Apps deutlich höher. Im vergangenen Jahr war der Gesamtumsatz im Apple Store um ein Vielfaches höher als bei Google Play. Dieser umfasst nicht nur den Umsatz beim Verkauf von Apps, sondern auch beim Verkauf von zusätzlichen Leistungen per In-App-Kauf.

Es gibt neben dem App-Verkauf aber natürlich noch viel mehr Möglichkeiten, monetär von einer App zu profitieren. Mobile Apps können zum Beispiel als Werbemittel genutzt werden, können zu einem engeren Kontakt mit den Kunden beitragen und den Nutzern eine Möglichkeit bieten, einfach auf kostenpflichtige, aber nicht zur App selbst gehörende Services zuzugreifen. Wir haben in einem anderen Artikel schon darüber berichtet, mit was für Methoden Business Apps den Umsatz steigern können.

Bei diesen indirekten Geschäftsmodellen kann man natürlich mehr von der größeren Nutzerzahl bei Android profitieren. Wenn man es sich leisten kann, die App dort kostenlos anzubieten, steht einem eine deutlich größere Zielgruppe offen.

Welche Plattform ist die erste Wahl?

Wenn man es sich irgendwie leisten kann, empfiehlt sich immer die Nutzung von beiden Plattformen. Wir von App3null bieten die App für das zweite System dann sogar zu einem Rabatt von 20% an. Trotzdem verstehen wir natürlich, wenn jemand sich zunächst auf eine der Plattformen beschränken will, vielleicht auch um das Geschäftsmodell zunächst zu testen.

In solchen Fällen ist iOS meistens die bessere Wahl. Es scheint einfach so zu sein, dass Apple-Nutzer eher bereit sind, Geld zu investieren. So können Sie schneller von der App profitieren.

Wenn Sie es genauer wissen wollen, dann testen Sie doch einfach mal unseren App Preis Rechner. So bekommen Sie schnell eine Idee davon, was die Entwicklung für iOS und Android bei uns kostet. Und wenn Sie danach noch Fragen haben: Schreiben Sie uns einfach eine Email an info@web3null.com.

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